Covini C6S

Covini C6S

— 20.09.2005

Sechs im Freien

Der italienische Kleinserienhersteller Covini hat wieder zugeschlagen: Jetzt gibt es den skurrilen Sechsrad-Sportler auch als Roadster.

30 Jahre hatte der italienische Autobauer Covini an der Idee eines Supersportlers mit sechs Rdern getftelt, bevor der C6W im vergangenen Jahr beim Genfer Salon Weltpremiere feierte. Bis zum nchsten Unikat haben die Konstrukteure nicht mehr ganz so lange gebraucht: Den C6S die Roadster-Version des C6W zeigt Covini bei der Essener Motorshow im November 2005.

So skurril das Fahrzeug mit seinen vier Vorderrdern auch anmuten mag, so ernst sind die Plne der Italiener: Schon im kommenden Jahr sollen sechs bis acht Exemplare der Serienversion extrovertierte Supersportler-Fans zum Kauf verfhren. Gegenber seinem geschlossenen Bruder ndert sich dabei an den Zutaten wenig. Im Heck macht ein 4,2 Liter groer Audi-V8 mit 380 PS mchtig Dampf, die 4,18 Meter lange Karosserie aus Fiberglas und Carbon ist auf einen Gitterrohrrahmen montiert. Damit bringt es der C6S auf nur 1150 kg Leergewicht und schafft 300 km/h Spitze. Den Fahrleistungen entsprechend, ist der Innenraum mit den zwei blauen Schalensitzen sportlich-puristisch gehalten.

Vor allem hinsichtlich der Fahrdynamik und des Grip-Niveaus soll die Konstruktion des Covini C6S Vorteile bringen. Vier Rder an der Vorderachse sorgen im Verbund mit der Brembo-Anlage fr eine bissigere Verzgerung. Bei nasser Strae verdrngen vorne vier Pneus das Wasser, whrend die angetriebene Hinterachse sozusagen freie Bahn hat 1:0 fr den Covini in Sachen Aquaplaning. Auch ein defekter Reifen an der Vorderachse kann dem Wagen wenig anhaben: Bei pltzlichem Druckverlust bleiben immer noch drei intakte Rder.

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