Covini C6W

Covini C6W

— 09.02.2004

Sechs Richtige?

Kleinserienhersteller Covini zeigt in Genf den Supersportler "C6W". Drei Achsen, sechs Rder berflssiger Ballast oder sinnvolle Idee?

Die Idee ist dreiig Jahre alt so lange tftelt der italienische Autobauer Covini schon an seinem 380 PS starken Supersportwagen C6W. Das Besondere an diesem Namen ist die "6" sie steht fr die Anzahl der Rder. Um keine Missverstndnisse aufkommen zu lassen: Vorne hngen vier Pneus, hinten zwei.

Der 4,2-Liter-Achtzylinder von Audi htte sicher noch leichteres Spiel mit der silbernen Flunder, wenn er zwei Rder weniger bewegen msste. Allerdings schafft er auch sechsbeinig mhelos 300 km/h Spitze. Wozu nun das zustzliche Paar Vorderrder? "Mehr Grip, mehr Komfort, hhere Bremsleistung", erklren die Italiener. Das klingt nicht schlecht. Beispiel Aquaplaning: Das vordere Paar Rder verdrngt das Wasser, die zweite Reihe hat trockene Bahn. Oder bei Druckverlust: Verliert einer der vier Vorderreifen pltzlich Luft, bleiben immer noch drei brig, und der Covini hlt brav die Spur. Auerdem verzgert der C6W mit allen sechs Gummis ber die Brembo-Bremsanlage (inklusive ABS) wesentlich besser, versichert Covini.

Der Innenraum ist sportlich-puristisch, mit Leder bespannte Flgeltren machen den Weg zu den blauen Schalensitzen frei. Die flache Karosserie besteht aus einem Fiberglas-Carbon-Mix auf einem Gitterrohrrahmen und misst in der Lnge 4,18 Meter. Auf dem Genfer Autosalon wird Covini den aufflligen Renner erstmals dem groen Publikum vorfhren. Sechs bis acht Fahrzeuge sollen pro Jahr entstehen, der Preis steht allerdings noch nicht fest.

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