Crashtest Assistenzsysteme — 26.01.2012
Kleiner Bums, hohe Rechnung
Auch ein kleiner Rempler kann richtig teuer werden, wenn dabei Fahrer-Assistenzsysteme demoliert werden. Die Ersatzteilpreise gehen dann schnell in die Tausende. Das zeigt ein Crashtest des ADAC.
Überblick: Crashtest-Seite von autobild.de
Eine Recherche des ADAC zeigt außerdem, dass die Unterschiede bei den Preisen für Radarsensoren gewaltig sind. Es bestehe durchaus die Möglichkeit, die Hightech-Produkte günstiger anzubieten. Bei Mercedes etwa sei ein Sensor schon für 464 Euro erhältlich, werde dagegen ein Sensor eines Honda, Jaguar oder Toyota bei einem Bagatellunfall beschädigt, müsse der Verbraucher schnell über 3000 Euro ausgeben.
Trotzdem betont der ADAC die Wichtigkeit von Radarsensoren im Auto: In Notbremssystemen eingesetzt, würden sie Verletzungen verhinden und Leben retten. Um die Weiterentwicklung dieser Sicherheitssysteme nicht zu gefährden, müssten die Kosten für die Sensoren sinken. Werkstätten bräuchten von den Herstellern geeignete Vorgaben, um die Funktion der Sensoren zuverlässig zu überprüfen. So könne verhindert werden, dass teure Bauteile ohne Notwendigkeit ausgetauscht werden. Die Sensoren müssten außerdem durch spezielle Halterungen mit Sollbruchstellen besser geschützt werden. Auch die bauliche Trennung von Sensor und Elektronik (besser geschützt im Motorraum) könne die Kosten drücken.
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Kommentare zum Artikel (3)
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Assistenzsystemen stehe ich sowieso kritisch gegenüber. In allererster Linie sollte der Fahrer sich durch ständiges Gefordertsein wachsam und fit halten. Dass irgendwann nur noch eingelullte Triefel durch die Gegend kutschieren, die ihr Fahrzeug nur ausschließlich mit Elektronischer Hilfe beherrschen, ist eine Horrorvorstellung. Das ist ja bereits so schon schlimm genug.
viele assistenzsysteme sind so unnötig!!
Kann sich der ADAC mal entscheiden was er nun will? Gleiche Stoßfängerhöhe für alle Fahrzeuge (ich stell mir das gerade bei Lkw oder Unimog vor) oder funktionierende Assistenzsysteme, denn im obigen Fall muss ja der Abstandswarner und/oder die Parksensoren versagt haben.
Wenn der ganze Kram nicht so funktioniert wie er sollte oder man ihn einfach ignoriert, muss man dann nicht wegen der Kosten herumjaulen. Ist ja wie bei meinem Nachbar - erst setzt er sein Auto rückwärts an den Poller und sich dann beschwert er sich über die Technik :-)