Crashtest mit Anhänger — 01.06.2010
Knick-Deichsel schützt Insassen
Dieses System kann Leben retten: Studenten aus Berlin haben eine Knick-Deichsel für Anhänger entwickelt. Bei einem Unfall taucht sie einfach unters Auto. Mit Video!
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Die jetzt entwickelte Anhängerzugvorrichtung soll einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten und die Zahl der Unfallopfer senken. Die Studenten haben dazu diverse Crashversuche gemacht und die Knick-Deichsel entwickelt. Um zu erreichen, dass die Deichsel auch tatsächlich nach unten abgelenkt wird, sind alle Winkel und Hebelarme so gewählt, dass die Kräfte um den Kugelkopf der Deichsel möglichst groß sind. Dazu wurde eine handelsübliche Anhängerkupplung umgebaut. Das System soll sowohl bei einem Frontalcrash als auch bei einem Auffahrunfall funktionieren. Selbst wenn der Bolzen im Gelenk der Knick-Deichsel bei einer zu großen Belastung bricht, wird die Anhängerkupplung so weit nach unten abgelenkt, dass sie sich nicht mehr in das Heck des Zugfahrzeuges bohrt.
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Kommentare zum Artikel (1)
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Sehr geehrte Damen und Herren,
an dieser Stelle möchten wir uns nochmals für die Unterstützung vom Ingenieurbüro Weyde (www.unfallgutachter.de) zur Planung und Durchführung des Crashversuchs bedanken!!!
Interessierte Leser haben am 05. Juni 2010 (Samstag) die Möglichkeit sich mit den Erfindern der Anhängerkupplung im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften am Campus der HTW Berlin in Oberschöneweide (Wilhelminenhofstraße 75) ausgiebig zu unterhalten. Es werden die Anhängerkupplung, einige Crashvideos und der Crashanhänger ausgestellt sein.
Mit freundlichem Gruß