Versicherungs-Versuch: Crashtest mit Hund

Crashtest mit Hund Crashtest mit Hund Crashtest mit Hund

Crashtest mit Hund: Versicherungs-Versuch

— 09.07.2014

Hund wird beim Crash zum Geschoss

Ein ungesicherter Hund lebt im Auto auf der Rückbank gefährlich, denn bei einem Crash prallt er ungebremst auf. Das zeigt eine Versicherung mit einem Crashtest. Video!

Video: Hundecrashtest

Gesicherter Hund fährt gut

Sommerzeit ist Reisezeit. Wie fahren vierbeinige Insassen im Auto sicher mit? Wie sehr ein ungesicherter Hund auf dem Rücksitz beim Auffahrunfall zum gefährlichen Geschoss werden kann, hat die Allianz-Versicherung untersucht. Das links eingebundene Video belegt das durchschlagende Ergebnis. Die Tester führten einen Crashtest mit einem 35 Kilo schweren, ungesicherten Hunde-Dummy namens Rex durch. An Bord war auch ein kleinerer, aber mit einem Geschirr gesicherter Plüsch-Hund. Das Ergebnis zeigt: Ungesichert im Fond mitfahrende Tiere schweben in Todesgefahr, gesicherte Tiere haben eine gute Überlebenschance.

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Der Aufprall des Dummys auf dem Armaturenbrett zeigt: So ein Crash wäre tödlich.

Bei dem Versuch prallte ein Auto mit Tempo 40 gegen eine Wand. Der ungesichert auf dem Rücksitz hockende Plüsch-Dummy Rex flog durch die Lücke zwischen den Vordersitzen aufs Armaturenbrett. Unter seinem Gewicht riss der Schaltknüppel ab, die Mittelkonsole brach und Schalter wie Hebel knickten um. Kein Wunder, sorgte Rex' beschleunigtes Gewicht doch dafür, dass der Dummy so stark aufprallte, als würde er 1600 Kilogramm wiegen. Ein lebender Hund wäre tödlich verletzt worden. Da bei dem Versuch kein Dummy die menschlichen Insassen ersetzte, konnte die Auswirkung auf Zweibeiner noch gar nicht gemessen werden. Beängstigend ist das Crash-Ergebnis dennoch.

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Gesicherter Hund fährt gut

So reist Bello sicher: In einer stabilen Transportbox im Heck des Autos.

Dagegen kam das mit einem Hundegeschirr gesicherte Plüschtier Markus, das einen sieben Kilo schweren Welpen darstellen sollte, beim Allianz-Crash unbeschadet davon. Auch Markus machte den Aufprall mit, wurde aber durch das Geschirr vor einem harten Stopp bewahrt. Ein lebendes Tier hätte den Crash überlebt. Da Hundehalter per Gesetz verpflichtet sind, die als Ladung geltenden mitfahrenden Vierbeiner zu sichern, sollten Hunde bis zu zwölf Kilo Gewicht mit einem solchen Hundegeschirr gesichert werden. Dessen Vorteil: Es gibt dem Hund auf dem Rücksitz ein gutes Maß an Bewegungsfreiheit. Für Vierbeiner von größerem Gewicht gilt daher: Sie gehören nicht auf die Hinterbank, sondern in eine speziell für den Tiertransport geeignete Hundebox, die hinter der Rückbank montiert wird. Oder ein stabiles Gitter mit dicken Stäben trennt das Gepäckabteil vom Fahrgastraum ab. Nur so reist Bello sicher.

Versicherungs-Versuch: Crashtest mit Hund

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