Crashtest Toyota Prius
Prius-Crash unter Hochspannung

Die saubere Hybrid-Technologie hat auch ihre Tücken: Sind Hochspannung und Akkus an Bord bei einem Unfall wirklich sicher? AUTO BILD wollte es wissen – und fuhr einen drei Jahre alten Toyota Prius gegen die Wand.
Bild: Thomas Ruddies
Es sind die Urängste des modernen Autofahrers: Was passiert, wenn ich mit meinem Hybridauto einen schweren Unfall habe? Kann das ganze Auto unter Strom stehen? Oder brennen? Schließlich ist eine kiloschwere Batterie an Bord, es fließen starke Ströme, und unter der Motorhaube herrscht Hochspannung. DEKRA-Techniker machten zusammen mit AUTO BILD den Crashtest. Ein drei Jahre alter Toyota Prius mit einer Laufleistung von 124.000 Kilometern, angetrieben von einem 76-PS-Benziner und einem 50-kW-Elektromotor, wurde mit knapp 50 km/h frontal gegen eine schräge Wand gefahren. Der Test bildete insofern einen sehr heiklen Unfall ab, da besonders starke Kräfte auf die linke Fahrzeugfront wirkten. Dort hat Toyota den Inverter verbaut, über den der Energie-Transfer zwischen Hybridbatterie und Elektromotor/Generator erfolgt. Das Herzstück des Hybriden. Es sollte den Crash besser heil überstehen.
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Bild: Thomas Ruddies
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