Crashtest von AUTO BILD und DEKRA

Mercedes trifft auf Heck des Renault Dummy von hinten

Crashtest von AUTO BILD und DEKRA

— 25.02.2011

Heck-Crashtest sorgt für Aufsehen

Auf der Rückbank fährt es sich gefährlich. Das fand AUTO BILD in einem aufsehenerregenden Heck-Crashtest mit der DEKRA heraus und forderte Konsequenzen. Das Medienecho war riesig.

Der Heckaufprall-Versuch von AUTO BILD schlägt Wellen. Die TV-Sender RTL, ZDF und Kabel 1 berichteten ebenso wie Tageszeitungen und Internet-Magazine über die beiden spektakulären Unfall-Simulationen, die AUTO BILD zusammen mit der Sachverständigenorganisation DEKRA durchgeführt hatte. Im ersten Crashtest fuhr ein SUV auf einen siebensitzigen Kompaktvan auf (Renault Grand Scénic, fünf Euro-NCAP-Sterne), im zweiten ein Kompaktauto auf einen Kleinstwagen (Toyota iQ, fünf Euro NCAP-Sterne). Die Ergebnisse schockierten: Insassen in der dritten Sitzreihe des Vans und auf der Rückbank des Kleinstwagens drohen schwerste Verletzungen an Kopf, Brust und Hüfte.

Der Aufreger: Heck-Crashtest von AUTO BILD

AUTO BILD fordert daher eine Heckaufprall-Simulation im Standardprogramm der europäischen Crashtest-Organisation Euro NCAP. Auch der Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin, Siegfried Brockmann, erwartet gleiche Sicherheit für vorn und hinten sitzende Passagiere: "Die UDV fordert, dass alle Sitzplätze im Fahrzeug einen ähnlichen Insassenschutz aufweisen müssen. Dies gilt auch für die dritte Sitzreihe in Vans oder die Rücksitze in Kleinwagen. Vor diesem Hintergrund sind Crashtests durchaus sinnvoll." Allerdings sei die vorgeschlagene Kollisionsgeschwindigkeit von 64 km/h "deutlich zu hoch" gewählt.

Das sagt Euro NCAP zur Problematik

"Es sind bei Euro NCAP momentan keine Heckaufprall-Crashtests geplant", sagt Euro NCAP-Sprecherin Marie Brasseur. Stattdessen entwickele Euro NCAP aber derzeit in Zusammenarbeit mit der DEKRA Testverfahren für Bremsassistenzsysteme, also Abstandsregel-Assistenten, die einen Heckaufprall verhindern sollen, so Brasseur. Euro NCAP habe zudem bereits 2010 einige Autohersteller für ihre besonders wirksamen Sicherheitssysteme ausgezeichnet.

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