Dacia Duster (2018): Test, Preis

Dacia Duster (2018): Test, Preis

Dacia Duster (2018): Vorstellung, Test, Preis

— 13.11.2017

Zweite Generation des Günstig-SUVs

Dacia legt den Duster neu auf. Die zweite Generation ist deutlich markanter als der Vorgänger und bekommt neue Assistenzsysteme. AUTO BILD hat die Einstiegspreise!

Vorstellung: Optisch nur leicht überarbeitet
Interieur: Erste Duster-Sitzprobe auf der IAA
Ausstattung: Der Duster wird modern
Motoren & Preise: Der Duster fährt auch mit Flüssiggas (Update!)

Vorstellung: Optisch nur leicht überarbeitet

Der Duster bekommt mit der neuen Generation eine markantere Front mit größerem Unterfahrschutz.

Dacia will immer das günstigste Auto seiner Klasse anbieten. Daran hat sich auch bei der zweiten Generation des Duster nichts geändert. Das neue SUV wurde äußerlich etwas überarbeitet. Und dabei fällt vor allem eines auf: Der Duster ist markanter geworden. Die Motorhaube erhält neue Kanten, die Stoßstange ist im Bereich der Nebelscheinwerfer eckiger als noch beim Vorgänger. Die Hauptscheinwerfer rücken weiter nach außen. Um den Offroad-Look hervorzuheben, ist der silberne Unterfahrschutz deutlich größer geworden und zieht sich nun bis kurz unter den Kühlergrill hoch. An der Seite wurde die Fensterkante um ein Stück nach oben versetzt. Das hintere dritte Fenster erhält einen bulligeren Fensterrahmen durch neue Linien im Blech. Die silberne Dachreling ist nicht mehr in Plastik eingefasst. Das Heck bekommt zur neuen Generation weiter nach außen positionierte Rückleuchten, die sehr an den Jeep Renegade erinnern. Auch hier wurde der Unterfahrschutz vergrößert.

Interieur: Erste Duster-Sitzprobe auf der IAA

AUTO BILD konnte sich auf der IAA bereits einen ersten Eindruck vom Interieur des Duster verschaffen.

Der Duster ist der Günstigste seiner Klasse, das wird einem auch beim Blick in den Innenraum sofort klar. Es dominiert die Farbe Schwarz, genauer gesagt: schwarzes Hartplastik. Die Verarbeitung der Türgriffe und Bedienknöpfe ist bis auf die Mittelkonsole etwas wackelig geraten. Hier haben die Schalter etwas zu viel Spiel und lassen sich in ihrer Halterung bewegen. Aber genug gemeckert! Denn wir befinden uns hier in einem günstigen SUV, das bei 11.290 Euro startet. Das Lenkrad liegt gut in der Hand und ist mit schwarzem Kunstleder überzogen. Der Duster bekommt das Lenkrad mit vier Speichen, das bislang schon in anderen Dacia-Modellen zum Einsatz kommt. Der kleine Monitor des Infotainments in der Mittelkonsole hat zwar nicht die größte Auflösung, das beste Duster-Feature leidet darunter aber nicht: die virtuelle Rundumsicht. Vier Außenkameras geben einen 360-Grad-Blick auf das nähere Umfeld des Dacia. Im Menü lassen sich die einzelnen Perspektiven auswählen. Für diese Preisklasse absolut top! Auch die Verarbeitung der Bedienelemente für Klimaanlage und Lüftung ist gut. Die Knöpfe zeigen die Temperatur oder die Lüftungsstufe digital und in guter Auflösung an. Auch die Grafiken der Anzeigen sind gelungen. Die Sitze lassen keinen Grund zur Beanstandung aufkommen – sie sind durchaus bequem, auch der Kunstlederbezug macht einen soliden Eindruck.  

Ausstattung: Der Duster wird modern

Vor allem die Sicherheit der Passagiere wurde deutlich verbessert.

Der Dacia Duster bekommt jetzt eine Klimaautomatik und einem schlüssellosen Zugang. Windowbags für alle Passagiere, die an einem Fenster sitzen, sorgen im Ernstfall für mehr Unfallsicherheit. Beim Einparken hilft die neue Multiviewkamera, die sich automatisch einschaltet, wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird. Bei den Assistenzsystemen kommen ein Totwinkel-Warner und eine automatische Aktivierung des Abblendlichts dazu. Außerdem werden mit der neuen Generation eine Berganfahrhilfe und ein Bergabfahrassistent eingeführt.

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Motoren & Preise: Der Duster fährt auch mit Flüssiggas

Die Rückleuchten wurden neu gestaltet, erinnern dabei aber stark an den Jeep Renegade.

Der neue Duster wird mit zwei Benzinern (SCe 115 und TCe 125) angeboten. Der kleinere SCe 115 ist auch mit Flüssiggasantrieb erhältlich. Für Dieselfans hat Dacia zwei Turbodiesel (dCi 90 und dCi 110) im Angebot. Der stärkste Diesel und Benziner ist wahlweise auch mit Allradantrieb erhältlich. Das Doppelkupplungsgetriebe EDC ist ausschließlich für den Topdiesel dCi 110 bestellbar, mit Allrad ist der Selbstzünder nur mit Handschalter erhältlich. Der neue Duster startet mit Frontantrieb ab 11.290 Euro. Etwas mehr Extras gibt es in der Ausstattungslinie "Comfort" für 13.500 Euro. Die Allradmodelle haben einen Einstiegspreis von 15.000 Euro in der Basis. Top-Modell des neuen Duster ist der "Prestige" ab 15.950 Euro. Der Marktstart ist für Januar 2018 geplant.

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Autor:

Andreas Huber

Fazit

Für seinen Preis ist der Dacia ordentlich verarbeitet. Premium geht anders, aber das wollen die Rumänen auch nicht sein. Der Duster ist ein bodenständiges Fahrzeug mit einem fast konkurrenzlosen Preis-Leistungs-Verhältnis. Mehr Auto für so wenig Geld gibt es selten!

Autoren: Andreas Huber, Elias Holdenried

Stichworte:

Billigauto SUV

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