Dacia Duster "No Limit" beim Pikes Peak

Dacia Duster "No Limit" Dacia Duster "No Limit"

Dacia Duster "No Limit": Pikes Peak 2011

— 24.06.2011

Berg ruft, Duster kommt

Doch, das ist ein Dacia Duster: Pünktlich zum Bergrennen Pikes Peak entdeckt das brave SUV seinen inneren Mr. Hyde. Mit 850 PS will die Rennversion "No limit" den Sprint auf den Gipfel für sich entscheiden.

Der Duster ist Dacias ganzer Stolz. Deswegen hat die rumänische Renault-Tochter ihr Erfolgsmodell auch voller Zuversicht beim berühmten Bergrennen Pikes Peak International Hill Climb in den Rocky Mountains angemeldet – und zwar in der "Unlimited"-Klasse. Hier gibt es keine Beschränkungen, alles was Zunder macht, ist erlaubt. Folgerichtig lautet daher auch der Namenszusatz den Renn-Duster "No limit". Bei der Umsetzung hat Dacia Experten ans Blech gelassen: Renault Motorsport und die Rallye-Experten Tork und Sodemo haben sich den Duster zur Brust genommen und auf seinen großen Tag vorbereitet.

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Danach war der brave Duster nicht mehr wiederzuerkennen: Unter seiner Glasfaser-Außenhaut versammelt der großzügig bespoilerte Dacia Duster "No Limit" allerhand zielführende Features. Einen Doppelturbo mit 3,8 Litern Hubraum und 850 PS auf Basis eines 3,8 Liter-V6 aus dem Nissan GT-R im Heck zum Beispiel. Ein speziell auf den Motor abgestimmtes, sequentielles Sechsgang-Getriebe gibt die Kraft an die Räder weiter. Im Windkanal wurde die Aerodynamik des Duster optimiert. Zur Erinnerung: Von Haus aus bringt der Allradler maximal 110 PS mit, die ihm eine Höchstgeschwindigkeit von 168 km/h gestatten.

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Ein Mann, ein Spoiler: Der Franzose Jean-Phillipe Dayraut wird hinterm Steuer des Duster "No Limit" sitzen.

Ein solcher Brocken braucht natürlich den passenden Piloten. Wenn am 26. Juni 2011 der Startschuss zur wilden Hatz auf den Gipfel fällt, wird der Franzosen Jean-Phillipe Dayraut hinter dem Steuer des Duster "No Limit" sitzen. Er dürfte das Rennen gespannt aber gelassen angehen. Immerhin gehen unter anderem drei Siege bei der Trophée Andros – einer französischen Eisrennserie – auf sein Konto. Das Rennen startet in einer Höhe von 2860 Metern. Nach 20 Kilometern passieren die Teilnehmer das Ziel in 4300 Metern Höhe. Momentaner Rekordhalter ist der Japaner und Suzuki-Pilot Tajima Nobuhiro, der die Distanz 2007 in 10:01:408 Minuten zurücklegte.

Autor: Stephanie Kriebel

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