Gebraucht- gegen Neuwagen

Dacia Logan MCV Dacia Logan MCV

Dacia Logan MCV, VW Fox, Ford Mondeo Turnier

— 10.12.2007

Wo ist das Geld am besten angelegt?

Muss es ein Neuwagen sein? Oder ist ein Gebrauchter der nächsthöheren Klasse nicht der bessere Kauf? Schlägt der große Gebrauchte den kleineren Neuwagen? Drei Angebote um 9000 Euro geben die Antwort.

Drei, zwei, eins... meins! Die Generation Ebay geht eigene Wege. Weil sie im Internet gebraucht ersteigert, was neu nie ins Budget passen würde. Den Gegenpol bildet die überzeugte Fabrikneu-Fraktion. Seit sie die alten Hosen ihrer großen Geschwister auftragen musste, kommt für sie aus Prinzip nur Neuware infrage. Einleuchtend sind beide Standpunkte. Und beide finden sich auch auf dem Automarkt. Hier der clevere Autobörsianer, der schon immer vom Elfer träumte, aber Porsches Preisvorstellungen nie mit seinem Kontostand zur Deckung bringen konnte. Und sich seinen Traum deswegen beim Fähnchenhändler erfüllt. Dort der gepflegte Showroom-Schlenderer, der lieber den nackten Basis-Golf nimmt als nur Zweitbesitzer eines schmucken Passat zu werden. Denn auch im Leben eines Autos gibt es nur ein erstes Mal. Bleibt die Frage, auf welcher Auto-Bahn wir besser fahren. Neu oder gebraucht? Am Beispiel von Dacia Logan MCV, VW Fox und einem 2002er Ford Mondeo Turnier geben wir Antworten.

Wie sich die drei Kadidaten geschlagen haben, sehen Sie oben in der Bildergalerie. Oder Sie laden sich hier den gesamten Vergleich inklusive übersichtlicher Ergebnis-Tabelle als Pdf herunter.

Fazit von AUTO BILD-Redakteur Gerald Czajka

Sicherlich werden manche unserer Leser sagen, dass sie dieses Ergebnis vorhergesehen haben. Der große Gebrauchte schlägt bei gleichen Anschaffungskosten den kleineren Neuwagen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn es braucht schon einen wirklich empfehlenswerten Gebrauchten wie den Ford Mondeo Turnier mit Benzinmotor, um die wahrlich attraktiven Angebote VW Fox und Dacia Logan MCV auf die Ränge zu verweisen.

Tipps zum Gebrauchtkauf

In jedem Fall sollte ein schriftlicher Vertrag gemacht werden. Es empfiehlt sich, zur Besichtigung einen möglichst fachkundigen Bekannten mitzunehmen und eine längere Probefahrt zu machen (nicht nur in der Stadt). Besonderes Augenmerk sollte Verschleißteilen gelten. Wer unsicher ist, lässt das Auto in der Werkstatt auf die Bühne nehmen. Beim Händler gibt es eine einjährige Gewährleistung (und oft auch Händlergarantie), außerdem lässt sich der Gebrauchte eventuell finanzieren und ein altes Auto in Zahlung geben. Dieses Plus an Sicherheit und Finanzierungsoptionen kommt aber meist etwas teurer. Beim Privatkauf sind eher Schnäppchen möglich. Wichtig: komplettes Serviceheft mit Rechnungsbelegen.

Autor: Gerald Czajka

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