Dacia Sandero

Dacia Sandero

— 04.02.2009

Alternative Antriebe

Dacia erweitert die Zahl seiner Motoren im Sandero auf fünf und setzt dabei vor allem auf sparsame Antriebe. Leider gibt es die nur in Verbindung mit einem teuren Ausstattungspaket. Das treibt den Preis nach oben.

Gute Nachricht: Künftig kann der Kunde für den Dacia Sandero nicht mehr nur zwischen drei, sondern zwischen fünf Motoren wählen. Die Billigmarke hat zwei Aggregate von Mutter Renault unter die Haube des Billigheimers gepackt und dabei gesteigerten Wert auf Sparsamkeit gelegt. So benötigt der 1.2 16 V nur 5,9 Liter Sprit auf 100 Kilometer und agiert dabei um 1,2 Liter weniger durstig als der gleich starke 1,4-Liter, den Dacia weiter anbietet. Dabei soll er den Sandero in 13,8 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen und auf eine Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h treiben. Zweiter Motor-Neuling ist der 1,5-Liter-Diesel mit 68 PS, der sich mit 4,5 Litern begnügt, aber immerhin für den Spurt in 15,0 Sekunden von Null auf 100 km/h 167 km/h Höchstgeschwindigkeit gut ist. 

Die schlechte Nachricht: Beide Motoren erfüllen nur Euro 4, auch wenn sie wegen des geringen CO2-Ausstoßes von 139 (Benziner) und 120 g/km (Diesel) unter dem Öko-Label eco2 von Renault laufen. Die Version eco2 hat bereits die für Dacia nicht selbstverständlichen Extras wie Servolenkung, Klimaanlage, elektrische Fensterheber, fernbedienbare Zentralverriegleung oder ein CD-Radio inklusive. Entsprechend ist der Einstiegspreis mit 9500 Euro für den Sandero 1.2 16 V 2000 Euro teurer als bei der Basis, gleiches gilt für den Diesel ab 11.500 Euro.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.