Dacia: Vorschau — 24.11.2011
Dacia dreht auf
Mit einer einzigen Plattform will Dacia künftig die gesamte Modellpalette vom Kleinwagen bis zum Van abdecken. Die Modelloffensive beginnt im März mit dem Lodgy.
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Warum der Konzern in Afrika investiert? Weil dort die Löhne noch niedriger als in Rumänien sind, und weil sich von dort aus neue lokale Märkte leichter erschließen lassen. In Tanger werden ab Anfang 2012 nicht nur der Lodgy, sondern auch ein leichtes Nutzfahrzeug nach Art des Kangoo vom Band rollen. Damit soll die Kapazität auf 170 000 Fahrzeuge erhöht Die Plattform: Popster und Lodgy sind die ersten Modelle, die wohl auf der neuen Dacia-Plattform basieren, der Logan II folgt als Nächstes. Vorteile der neuen Technik-Basis: mehr Flexibilität bei gleichzeitig geringeren Kosten. Gérard Detourbet, der im Konzern für die Einstiegsmodelle zuständig ist, nennt die Eckdaten: "Bei den Abmessungen haben wir auf einer Plattform künftig mehr Freiheiten als bisher. Die Spanne reicht von 3,50 bis 4,70 Meter Länge, also vom Stadtauto bis zur geräumigen Reiselimousine." Auf die Frage, wie er gleichzeitig die Qualität verbessern will, antwortet Detourbet: "Je einfacher die Technik, desto problemloser die Fertigung ..."
Erlkönige: Alle Neuen auf einen Blick
Das Design: Mit den aktuellen Modellen Sandero und Duster sind den Dacia-Designern auf Anhieb zwei gefällige Autos gelungen. Doch damit gibt sich der oberste Formfinder Laurens van den Acker nicht zufrieden: "Es gibt keinen Grund, warum billige Autos billig aussehen müssen. Deswegen setzt das neue Dacia-Design vier klare Schwerpunkte: cool, robust, geräumig und vernünftig." Schon der Lodgy gibt erste Hinweise auf die nächste Fahrzeuggeneration. Zu den Stilelementen gehören ein neues Gesicht mit selbstbewussteren Scheinwerfern, ein größerer Grill mit zwei Querstreben und einem verchromten Emblem, seitlich weiter herumgezogene Rückleuchten und deutlich breitere C-Säulen. Innen will Dacia die bisher oft billige Anmutung der Oberflächen und den Ausstattungsumfang verbessern. Außerdem verspricht man viel Platz und hohe Variabilität. Die Modellerweiterung: Die geplante Erweiterung des Angebots ab 2015 ist noch nicht endgültig definiert. Vor allem am Pick-up scheiden sich die Geister – braucht die Marke wirklich zwei Modelle auf Logan- und Duster-Basis? Auch der fünftürige Kleinwagen im Twingo-Format ist nicht unumstritten. In der Mittelklasse steigen dem Vernehmen nach die Chancen für einen Kombi. Wie immer sich die Köche in Paris auch entscheiden: für einen reich gedeckten Tisch scheint gesorgt, Dacia sei Dank. Alle neuen Dacia-Modelle gibt es oben in cer Bildergalerie.Kommentar verfassen







































Kommentare zum Artikel (46)
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Bravo Dacia! Das sind die neuen "VOLKS"-WAGEN- und werden es wohl auch in den nächsten Jahren sein - wenn die kommenden Steuerbelastungen das "Volk" zum Sparen
und auch zum Nachdenken bewegen werden, wieviel man für Automobilität ausgeben will.
Toll, dass es auch für Leute die gerne Rad fahren - und Räder
im eigenen Fahrzeug mitnehmen wollen, solche leistbaren Modelle wie "Popster" und "Lodgy" in naher Zukunft geben wird.
Da schreibt doch einer tatsächlich das preiswerte Fahrzeuge der letzte Müll seien. Ich schätze mal das dieser Herr sicher in noch keinem der von ihm abgewerteten Fahrzeuge je gesessen hat, geschweige den gefahren zu haben.
Die Praxis ist entscheidend!
Hier haben sich besonders Skoda und auch Dacia bestens bewährt.
Fakt ist: Mein aktueller Dacia gab in den 4 Jahren keinerlei Anlaß zum Klagen, keine außerplanmäßigen Werkstattbesuche, keine Klappergeräusche, also alles gut.
Also Müll wird vermutlich etwas anderes sein.
Fahre seit 2 Jahren einen Duster. Absolut problemlos. Jederzeit wieder.
Hatte vorher 15 VW, davon kommt mir keiner mehr ins Haus.
.... und zum Thema Anonymität und Comp-Ident muss ich in diesen Zusammenhang ja wohl nichts sagen.
...von einer seriösen thematisch eingegrenzten wissenschaftlichen Umfrage erwarte ich konkretere Fragen zum gestellten Thema, dann kann auch mit Offenheit geantwortet werden. Diese Abfrage macht keinen seriösen Eindruck auf mich.
Womit zum Thema Blauäugigkeit und Risikobereitschaft dieser Kommentar auch durchaus psychologisch zu meinem Konsumverhalten auswertbar ist, was ich hier durchaus riskiere zu vermitteln.