Daewoo Matiz 1.0 SE

Daewoo Matiz 1.0 SE Daewoo Matiz 1.0 SE

Daewoo Matiz 1.0 SE

— 24.06.2003

Mehr Hub, mehr Schub

Daewoo hat dem Matiz neu eingeschenkt: einen vollen Liter Hubraum. Zu einem wirklich günstigen Preis.

Stadtflitzer ab 8790 Euro

Jetzt kann sich der kleine Daewoo Matiz auch auf Landstraßen sehen lassen. Wer fährt schon gern über längere Strecken eine Null spazieren! Null – das klingt nach Niete oder einem schlechten Fußballspiel. Doch nach dem 0,8-Liter-Dreizylindermotor (51 PS) bietet Daewoo jetzt auch ein stärkeres Vierzylinderaggregat an mit einem vollen Liter Hubraum und 64 PS. Statt einer Null vor dem Komma gibt es jetzt eine Eins. Das klingt nicht nur besser, sondern der Motor hört sich auch harmonischer an.

Eine Eins wie 1a-Stadtflitzer oder alternativer Parkplatzbesetzer. Für einen supergünstigen Preis, der die Frage zulässt: "Hast du das Auto bei Minimal, Lidl oder Aldi gekauft?" Das ist ein Kompliment. Denn auf dem deutschen Markt bieten nur noch Suzuki (Alto; 7650 Euro) oder Lada (110 Li; 7777 Euro) ein vergleichbar günstiges Auto an. Den neuen 1,0-Liter-Motor mit Vierzylinder gibt es ab 8790 Euro.

Für den Preis guckt uns der Daewoo aus liebenswerten runden Knopfaugen an, darunter leuchten Blinker wie Muttermale, designed von Giorgetto Giugiaro. Der Daewoo öffnet gleich fünf Türen, und vier Passagiere finden eine angenehme Sitzposition, auch wenn die Polster für Europäer etwas kurz geraten sind. Außerdem sollten Matiz-Fahrer gar nicht probieren, auf der Rückbank drei Personen zu transportieren: Denn der Matiz ist mit einer Breite von 1,5 Metern ein echter Schmalhans – so wie das Smart city-coupé (1,52 m).

Technische Daten

Seine enge Taille kaschiert der Koreaner mit großzügiger Höhe, sodass eine Vierer-Besatzung sich nie eingeengt fühlt. Dafür aber stets etwas unsicher: An der Rückbank fehlen die Kopfstützen, und in der Mitte gibt es nur einen Becken- statt Dreipunktgurt. So viel sollte mittlerweile zum automobilen Existenzminimum gehören. Genauso wie Airbags, von denen der Daewoo je einen für Fahrer und Beifahrer hat.

Vernünftig und komfortabel wurde das Fahrwerk abgestimmt. Der Matiz federt weich, nur die dünnen 13-Zoll-Rädchen passen in viele Asphaltlöcher. Unebenheiten lassen sich nur schwer umzirkeln, denn die Lenkung ist schwammig und reagiert erst auf heftige Einschläge. Der neue Vierzylinder macht einen durchaus spritzigen Eindruck, was subjektiv durch den rau klingenden Sound unterstützt wird. Der kann aber vom Radioprogramm noch problemlos niedergesungen werden.

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