Daihatsu auf der Tokyo Motor Show 2011

Daihatsu D-X Studie Tokio 2011 Daihatsu D-X Studie Tokio 2011

Daihatsu auf der Tokyo Motor Show 2011

— 18.11.2011

Drei irre Studien

Toyota-Tochter Daihatsu lässt es in Tokio richtig krachen. Drei wilde Studien sorgen auf der Tokyo Motor Show 2011 für Aufsehen. Besonders der D-X soll mit verschiedenen Karosserie-Varianten extrem wandelbar sein.

Seien wir mal ehrlich: Daihatsu steht in Deutschland für eher langweilige Kleinwagen, vom (gerade auslaufenden) Copen mal abgesehen. Doch auf der 42. Tokyo Motor Show (30. November bis 11. Dezember 2011) haut die Toyota-Tochter wirklich witzige Studien aus dem Köcher: Nummer 1: der D-X, ein sportlich angehauchter Zweisitzer, der dank leicht auswechselbarer Karosserieteile aus einem Auto vier machen soll. So stellen sich die Designer den 3,40 Meter kurzen Zwerg als zweisitziges Cabrio (könnte den Copen beerben), als Speedster, als Mini-Crossover oder -Pick-up vor. Immer dabei: eine großzügige Beplankung rundum mit Kunststoff. Große Zugeständnisse beim Raum kann der D-X bei einem Radstand von 2,23 Metern nicht machen, aber Freude verbreiten. Unter der Haube werkelt ein 660-Kubik-Motor-Zweizylinder, der es dank Turboaufladung immerhin auf knapp 100 PS bringt.

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Elektro-Tandem für zwei: Der Daihatsu Pico ist mit 2,4 Metern Länge ein Parkplatz-Magnet.

Viel Raum wird auch der Pico kaum bieten, denn der Zweisitzer mit Elementen eines Golf-Wagens ist lediglich 2,40 Meter kurz. Die Parkplatzsuche wird mit dem Mini zum Kinderspiel, die Passagiere sitzen hintereinander und sollen dank 1,53 Meter Höhe und weit öffnenden Türen leicht Zugang zum nur einen Meter breiten Pico finden. Die großzügig verglasten Türen öffenen schräg nach oben. LED-Anzeigen in einem rund ums Auto laufenden Band zeigen anderen Verkehrsteilnehmern, wie schnell der Stromer unterwegs ist. Der Pico wiegt nur 400 Kilo und soll maximal 50 km/h erreichen. Seine Batterien lassen sich in zwei Stunden aufladen und erlauben eine Reichweite von 50 Kilometern.

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Ist ja alles Blau hier: Der FC (für Brennstoffzelle) Sho Case ist ein wildes Konzept für TV-Freunde.

Quadratisch, praktisch, gut, das war wohl das Motto der Designer beim Daihatsu FC Sho Case. Wenn ein Auto die Bezeichnung "kubistisch" verdient, dann dieses schräge 3,40 Meter lange und 1,90 Meter hohe Vehikel. Überhänge gibt es nicht, der Sho Case kommt wie ein rollender Schuhkarton daher. Im Showcar ist ein riesiger Monitor verbaut, aber theoretisch soll die komische Kiste auch vier Personen plus Gepäck aufnehmen. Die Sitze verschwinden flach im Boden. Darunter sitzen Brennstoffzellen, die den Kleinwagen rein elektrisch von A nach B bringen sollen. Türen gibt es im FC Sho Case nicht, dafür öffnet sich auf der Beifahrerseite eine riesige Klappe nach oben, deren Länge sich fast über die Karosserie erstreckt. Blau illuminierte Felgen (auch der gesamte Innenraum ist beleuchtet) weisen darauf hin, dass der Sho Case wohl ein Show-Car bleiben wird.

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