Daimler: Co-Produktion mit Renault-Nissan
— 24.08.2012Gemeinsam sind wir kompakt
Daimler sucht neue Wege zur Renditesteigerung. Dafür könnte mit Renault-Nissan ein Tabu gebrochen werden: Möglicherweise produziert Mercedes erstmals gemeinsam mit einem Partner einen Pkw.
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Es wäre das erste Mal, dass Daimler ein Pkw-Modell mit dem Stern für eine Co-Produktion öffnet. Seit längerem sorgen sich die Schwaben trotz guter Absatzzahlen um ihre schwächelnde Rendite. Im Rennen um die Krone im Premiumsegment hinken sie derzeit BMW und Audi hinterher. Umgerechnet auf die verkauften Autos verdient die Konkurrenz mehr, ist also in den Gesamtstrukturen des Kerngeschäftes profitabler. Spätestens 2020 will Daimler aber wieder ganz vorne sein. Zur Eröffnung des neuen Werkes im ungarischen Kecskemét Ende März 2012 hatte der Dax-Konzern mitgeteilt: "Die Profitabilität wird Mercedes-Benz Cars weiter stärken durch projektbezogene Kooperationen wie zum Beispiel mit Renault-Nissan sowie durch Einsparungen im Rahmen der Modul- und Plattformstrategien und mehr Effizienz in der Wertschöpfungskette."
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Auch bei den Kompaktwagen auf einen engeren Schulterschluss zu setzen, wäre eine Option, um Kosten zu drücken. In diesem Segment sind die Margen schwächer, was den Fokus besonders auf Effizienz bei der Produktion lenkt. Die Familie der kompakten Wagen soll bei Daimler von zwei auf fünf wachsen. Bereits bekannt sind die A-Klasse und die B-Klasse. Zudem wird es eine kleine Geländelimousine geben und ein viertüriges kompaktes Coupé unterhalb der C-Klasse. Details zu Nummer fünf sind noch nicht bekannt.
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