Daimler und BYD — 05.03.2010
Millionen für ein E-Mobil
Daimler will Millionen in die Hand nehmen, um ein Elektroauto für China zu entwickeln. Partner dabei ist BYD. Die Chinesen wollen bereits 2011 einen Stromer nach Europa bringen.
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Daimler will das geplante Elektroauto in China schon in wenigen Jahren auf den Markt bringen. "Wenn man über zwei bis drei Jahre redet, ist man da sehr viel weiter", sagte Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber auf dem Genfer Autosalon. Einen konkreten Zeitplan nannte er aber nicht. "Wir werden Gas geben und die Partner in China zeichnen sich nicht durch Langsamkeit aus", so Weber weiter. BYD sei ein Baustein, um im "wichtigsten Zukunftsmarkt, den es gibt, in China" neue Wachstumspotenziale zu erschließen. "China braucht Mobilität, um den Wachstumsmotor am Laufen zu halten“, sagte Weber. "China muss deshalb und aufgrund der hohen Belastung, die in den Ballungsräumen durch den Verbrennungsmotor entsteht, massiv den Umschwung einleiten." Nach dem Willen der chinesischen Regierung sollten 2011 fünf Prozent aller Neufahrzeuge Elektroautos sein. Daimler peile an, seinen Absatz in China in diesem Jahr auf 100.000 Fahrzeuge zu steigern, sagte Weber. Im vergangenen Jahr hatten die Stuttgarter dort 70.000 Fahrzeuge verkauft.
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Unterdessen kündigte BYD an, als erstes chinesisches Unternehmen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben nach Europa zu bringen. Das sagte ein Manager des Herstellers auf dem Genfer Autosalon. Geplant ist demnach der Start des elektrisch angetriebenen E6 und des F3DM, der mit einem Range-Extender ausgerüstet ist. Der E6 stellt eine 4,54 Meter lange Mischung aus Kombi und Großraumlimousine als. Sein Elektromotor leistet 102 PS und beschleunigt den Wagen auf bis zu 140 km/h. Die Reichweite des Fünfsitzers gibt BYD mit 330 Kilometern an. Der F3DM dagegen ist eine kompakte Stufenhecklimousine von 4,53 Metern Länge. Sie soll auf eine deutlich höhere Reichweite kommen und bis zu 150 km/h erreichen. Möglich macht das ein Elektro-Antrieb mit eingebautem Notstrom-Aggregat: Wenn der Akku zur Neige geht, startet ein kleiner Benziner und treibt einen Generator für die weitere Stromproduktion an. Zu den Preisen machte BYD noch keine Angaben. Auch die Stückzahlen ließ das Unternehmen offen. Allerdings nannte ein Firmensprecher die mögliche Jahreskapazität für die beiden Autos: "10.000 Fahrzeuge im Jahr könnten wir bauen."Kommentar verfassen




































Kommentare zum Artikel (6)
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Wie bitte..??
Ursprünglich wollte man in Polen das Werk errichten.
Stundenlöhne von 5 Euro wollte man nicht bezahlen deshalb jetzt Ungarn.
Wie war das noch mal mit der C-Klasse Verlagerung nach USA..
In ein paar Jahren wenn das Werk produziert werden wir es besser wissen. Du glaubst doch nicht wirklich, dass den oberen die Arbeitsplätze in Rastatt ans Herz gehen wird.
Das Motto lautet bei den Götzendiener: super billig produzieren und teuer den bescheuerten Verkaufen.
Was für ein murks erzählst du denn da es kommt nur ne viel größere modellpalette rastatt wird net platgemacht das wird sogar ausgebaut.
informier dich ma besser...
Im Moment wird ein neues Werk für die A+B-Klasse in Ungarn (Stundenlohn 3 Euro)hochgezogen.
Das derzeitige Werk in Rastatt wird dann einfach platt gemacht.
Man spricht auch von der leisen Flucht der Autoindustrie in Deutschland.
Nö, die haben nur nachdacht, wie es hier in Europa weitergeht. Und wie es scheint, sich nach kompetenten und zukunftssicheren Partnern umgesehen. Da liegen sie in China nicht falsch. Heute belächelt, morgen kommt das Heulen und Zähneklappern. Hier ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Die betonierte Sozialgesellschaft führt geradewegs ins Aus.
welch ein armutszeugnis für mercedes. da sagen sie so gross sie wollen die e-mobilität neu erfinden, bauen batteriewerke, geben unsummer dafür aus und am ende müssen sie mit einem chinesichen unternehmen zusammen gehen um an die batterie technik zu kommen.
mehr ist das ja nicht. mercedes gehts nur um die fortschrittliche technik, sonst nix
armes deutschland. in 10 jahren werden hier keine autos mehr gebaut.