Dakar-Rallye 2006

Dakar-Siegerin Jutta Kleinschmidt

Dakar-Rallye 2006

— 23.11.2005

VW will's diesmal wissen

15 Etappen, 4813 Wertungskilometer, 9043 km Strecke: Fünf Wolfsburger Top-Piloten machen ab Silvester Jagd auf Mitsubishi-Mann Stéphane Peterhansel.

Fünf VW-Stars gegen Mitsubishi

Mitsubishi zum Elften. Oder doch diesmal VW? Fünf Wolfsburger Werkspiloten machen bei der 28. Auflage der Dakar-Rallye Jagd auf den Seriensieger. Und zwar nicht irgendwelche: 2001-Gewinnerin Jutta Kleinschmidt, Weltcupsieger Bruno Saby (Frankreich), der zweimalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (Spanien), Giniel de Villiers (Südafrika) und Mark Miller (USA) wollen vom 31. Dezember 2005 bis zum 15. Januar 2006 im Race Touareg 2 Titelverteidiger Stéphane Peterhansel entthronen. Der Franzose (sechs Siege mit dem Motorrad, zwei im Auto) führt erneut das japanische Aufgebot mit vier Top-Autos an.

"Das ist eine ziemlich anspruchsvolle Route. Sehr hart für Mensch und Material", sagte Kleinschmidt bei der Streckenpräsentation (9043 Kilometer) in Paris. Die gebürtige Kölnerin hatte vor fünf Jahren als erste Frau und erste Deutsche die legendäre Wüstenrallye gewonnen. Anfang diesen Jahres bescherte sie im Race Touareg Volkswagen mit Platz drei das beste Resultat seit 25 Jahren.

Die 43jährige freut sich darauf, daß es vom Start in Lissabon gleich mit zwei echten Etappen losgeht und in Afrika nur eine Marathon-Etappe über zwei Tage wartet. Denn: "Es ist schöner, abends ins Ziel zu kommen und sein Team dort zu haben." Titelverteidiger Peterhansel verkündete Respekt vor der ersten Afrika-Etappe über 314 Kilometer: "Da kann man die Dakar zwar nicht gewinnen, aber schon verlieren."

747 Fahrzeuge, 4813 Wertungskilometer

Neben der VW-Truppe sind noch zwei andere deutsche Rennsport-Profis im Einsatz. Die frühere DTM-Pilotin Ellen Lohr (Mönchengladbach) steuert eine Mercedes M-Klasse. Der sechsmalige deutsche Rallye-Meister Mathias Kahle (Görlitz) fährt einen zweiradgetriebenen Buggy mit Honda-Motor. Zum erweiterten Favoritenkreis gehören auch Altmeister Jean-Louis Schlesser (Frankreich) mit seinen drei Ford-Buggys sowie das Team des früheren Mitsubishi-Sportchefs Sven Quandt, der drei neue BMW X3 (u.a. mit dem früheren Motorrad-Piloten Alfie Cox/Südafrika) und einen bewährten BMW X5 einsetzt.

Die "Dakar" macht in ihrer langen Geschichte erstmals in Portugal Station. Von dort geht es über Spanien, Marokko, Mauretanien, Mali und Guinea in den Senegal, wo traditionell am Lac Rose vor den Toren der senegalesischen Hauptstadt Dakar das Ziel ist. Insgesamt werden auf den 15 Etappen mit 4813 Wertungskilometern 747 Fahrzeuge unterwegs sein. Eingeschrieben sind 240 Motorräder, 187 Autos, 80 Lkw sowie 240 Servicefahrzeuge aus 40 Nationen.

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