Das ändert sich 2009

Das ändert sich 2009

— 30.12.2008

Neue Regeln, härtere Strafen

Werden unsere Straßen endlich sicherer? Hoffentlich! Der neue Bußgeldkatalog kennt keine Gnade mit Dränglern, Rasern, Rowdys. Was sich sonst noch ändert im Straßenverkehr – AUTO BILD klärt auf.

Alles wird teurer. Aber diese Preiserhöhung hier dient der Sicherheit: Wenn zum 1. Februar 2009 der neue Bußgeldkatalog in Kraft tritt, geht es Rasern, Dränglern und Trunkenbolden im Straßenverkehr richtig an den Kragen. AUTO BILD nennt die wichtigsten Neuerungen.
• Rasen Wer innerhalb geschlossener Ortschaften 21 bis 25 km/h zu schnell ist, zahlt statt bislang 50 bald 80 Euro, wer über 70 km/h zu schnell fährt, muss mit 680 statt bislang 425 Euro Strafe rechnen. Auch außerhalb geschlossener Ortschaften wird’s für Raser teurer: Sind sie etwa 26–30 km/h zu schnell, zahlen sie statt 50 demnächst 80 Euro.

Von Drängeln und Drogen

Mit der Lichthupe auf der linken Spur: Drängler zahlen künftig bis zu 400 Euro Strafe.

• Drängeln Wer sich auf der linken Spur der Autobahn per Lichthupe freie Bahn verschafft und dabei schon an der Stoßstange des Vordermanns klebt, zahlt ordentlich: Zwischen 100 und 400 Euro Strafe werden fällig. Bislang waren es zwischen 60 und 250 Euro.
• Betrunken fahren Wer unter Einwirkung von Drogen oder Alkohol fährt und erwischt wird, zahlt beim ersten Verstoß statt 250 bald 500 Euro. Beim dritten Verstoß werden statt 750 demnächst 1500 Euro fällig.
• Rotlicht-Verstoß Wer bei Rot über die Ampel fährt, gefährdet sich und andere und muss zahlen: Statt wie bislang 50 bis 200 Euro wird ein Bußgeld zwischen 90 und 360 Euro fällig.

Führerschein-Tourismus und Zigarettenschmuggel

Führerschein weg? Da hilft auch ein EU-Lappen nicht weiter. Entscheidend ist der Wohnsitz des Inhabers.

• Führerschein-Tourismus Ab dem 19. Januar ist Schluss damit. Ausländische Lizenzen gelten dann nicht mehr, wenn zuvor der deutsche Führerschein entzogen wurde. Der Deutsche Anwaltverein weist zudem auf eine Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs hin: Ein in Tschechien ausgestellter EU-Führerschein verliert hierzulande seine Gültigkeit, wenn die dortigen Behörden einen deutschen Wohnsitz für den Inhaber der Fahrerlaubnis eingetragen haben (Az. 11 ZB 07.1259).
• Reisen Die Schweiz ist als 25. Staat dem Schengener Abkommen beigetreten, die Ausweiskontrollen entfallen somit. Und noch etwas: Deutsche Urlauber dürfen ab sofort aus Polen, der Slowakei und Ungarn statt bisher 200 Zigaretten 800 Glimmstängel zollfrei einführen. Das freut zumindest die Raucher unter den Autofahrern.




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