So lief die Abgasmessung

Das Goldene Lenkrad 2017

— 09.11.2017

Mit Brief und Siegel

Gewinner des Goldenen Lenkrads müssen sauber sein – und zwar nicht nur auf dem Prüfstand. Alle Finalisten mussten unter realen Bedingungen einen Verbrauch fahren.

Kaum ein Ereignis veränderte die Autowelt wie der Abgasskandal – und er drückt auch dem Goldenen Lenkrad seinen Stempel auf. Um sicher zu sein, dass die Gewinnerautos auch wirklich "sauber" sind, mussten sie eine Extrarunde zur DEKRA drehen. Konkret: Wir wollten wissen, ob die Sieger auf der Straße das halten, was sie auf dem Prüfstand versprechen. Bei einem Abgastest unter realistischen Bedingungen und unter Aufsicht unabhängiger Prüfer. Vier der fünf Siegerautos haben wir in Balocco versiegelt und in einem geschlossenen Tieflader zum DEKRA-Abgasprüfzentrum in Klettwitz gebracht. Der Opel Ampera-e musste nicht mit, weil am Elektroauto ja keine Abgase gemessen werden können. In Klettwitz wurden die Fahrzeuge zunächst von den Ingenieuren der DEKRA konditioniert und anschließend auf einem stationären Prüfstand sowie auf der Straße gemessen. Ergebnis: Alle erfüllen die gültigen Abgasnormen, auch auf der Straße keine Auffälligkeiten.

So lief die Abgasmessung

Die wahren Verbrauchswerte

Alle 20 Finalisten mussten unter realen Bedingungen einen Verbrauch fahren. Die in der Tabelle der Bildergalerie aufgeführten Autos verbrauchten deutlich mehr, als die Werksangabe verspricht. Nur der Opel Ampera-e (14,5 kWh/100 km), Kia Stinger (10,6 l S/100 km) und Lamborghini Huracán (13,7 l SP/100 km) hielten die Herstellerversprechen. Der Honda NSX (10,0 l SP/100 km) verfehlte die Werksangabe knapp.


Fotos: Christian Spreitz

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