Das Rennen meines Lebens: Bernd Schneider

Das Rennen meines Lebens: Bernd Schneider Das Rennen meines Lebens: Bernd Schneider

Das Rennen meines Lebens: Bernd Schneider

— 02.02.2007

Happy End am Sachsenring

Bernd Schneider erzählt vom Rennen seines Lebens: "Der Triumpf vom letzten Startplatz war Grundstein für meine Titelverteidigung."

Die neue Serie in AUTO BILD MOTORSPORT: Stars erinnern sich. Bernd Schneider erzählt vom Sachsenring-Lauf in der DTM-Saison 2001, das er zunächst verloren glaubte. Doch dann kam alles anders:

"Ich führte in der Meisterschaft knapp vor Laurent Aiello. Weil der an diesem Wochenende für Audi in Le Mans fuhr, hatte ich die Chance, mit einem guten Ergebnis meinen Vorsprung auszubauen. Das Wochenende begann auch sehr gut. In allen Tests war ich vorn. Doch dann kam das Qualifying. Ich wartete in der Box auf meinen ersten Einsatz, als es plötzlich zu regnen begann. Im Nassen hatte ich natürlich keine Chance auf eine gute Zeit und musste am Sonntag vom letzten Startplatz ins Qualifikationsrennen.

Da erwischte ich aber einen tollen Start. Alles drängte in der ersten Kurve nach innen. Also raste ich außen fast am ganzen Feld vorbei, wurde letztlich vierter. Im Hauptrennen hatte ich dann einen spannenden Zweikampf mit Eric Hélary im Opel. Ich wollte nicht zu viel riskieren, deshalb kam ich rundenlang nicht vorbei. Irgendwann überholte ich ihn aber doch und schloss zur Spitze auf. Als ich hinter meinem führenden Mercedes-Kollegen Peter Dumbreck fuhr, gab es eine Saftycar-Phase. Mein Renningenieur Volker Klink und Gerhard Ungar reagierten sofort und holten mich zum Boxenstopp rein. Danach konnte ich hinter Dumbreck bleiben, denn der hatte noch seinen Pflichtstopp zu absolvieren. So habe ich ein Rennen gewonnen, das ich verloren glaubte. Das hat in der DTM außer mir keiner geschafft.

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