Daytona

Daytona: Aus NASCAR und WEC

Stars beim 24-Stunden-Klassiker

Die 50. Ausgabe des 24-Stunden-Rennen von Daytona Ende Januar lockt Stars aus diversen Rennserien an. Schon jetzt füllt sich das Starterfeld rasant.
24-Stunden-Rennen haben ihren eigenen Charakter. Hier geht es nicht nur ums Siegen, sondern auch darum, die Strapazen eines Langstreckenrennens zu überwinden. Auf einer Rennstrecke mit 30 Grad überhöhten Steilkurven wie in Floridas Rennhochburg Daytona hat ein solches Rennen seinen besonderen Reiz – und lockt daher Stars aus diversen Rennserien an.
Sogar Formel-1-Champion Nico Rosberg soll laut „Motorsport aktuell“ ein Angebot auf dem Tisch haben, in einem 500 PS starken Mercedes AMG GT3 zu fahren. Ob der Deutsche tatsächlich auftaucht? Am Tag seiner Rückkehr schloss er Rennen in anderen Serien zwar nicht aus, fügte aber auch hinzu: „Jetzt will ich erst einmal Vater und Ehemann sein – und zwar für eine ganze Weile.“
Egal ob Rosberg kommt oder nicht – das Aufgebot für das 24-Stunden-Rennen von Daytona ist schon jetzt äußerst prominent besetzt. Das Schweizer Rebellion-Team setzt im Kampf um den Gesamtsieg einen Oreca-Gibson mit Formel-E-Meister Sébastien Buemi, Sportwagen-Weltmeister Neel Jani und dem deutschen Ex-Formel-1-Pilot Nick Heidfeld ein. 

Auch NASCAR-Star Jeff Gordon ist in Daytona am Start

Auch der zurückgetretene NASCAR-Star Jeff Gordon gibt sich die Ehre und startet für Wayne Taylor Racing, das 2016 Rang zwei belegte. Zehn Jahre nach seinem ersten Start (er wurde Dritter)  fährt er gemeinsam mit Jordan Taylor, Ricky Taylor und Max Angelelli einen Dallara Cadillac. Cadillac ist neben Mazda und Nissan der dritte Hersteller mit Werksunterstützung.
Auch in den beiden GT-Klassen wird es spannend. Der neue Porsche 911 RSR, der 2017 auch in der Sportwagen-WM debütiert, wird in Daytona seiner Feuertaufe unterzogen. Zum Porsche-Werksaufgebot gehört neuerdings auch der Deutsche Dirk Werner.
In der GT-Daytona-Klasse, in der GT3-Boliden eingesetzt werden, bringt Audi im R8 LMS außerdem die GT-Masters-Champions Christopher Mies und Connor de Phillippi an den Start. Ihnen zur Seite stehen Jules Gounon und Jeffrey Schmidt.
Bis zum Rennen im Januar werden weitere prominente Neuzugänge aus WEC, IndyCar, DTM, Formel E und weiteren hochkarätigen Rennserien erwartet.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Getty Images

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