Ford GT: Der Le-Mans-Ford

Daytona: Ford gewinnt GT-Klasse

Die Technik hinter dem Ford GT

Ford geht mit dem aktuellen GTLM-Auto in die dritte Saison. Doch das erste Rennen, die 24 Stunden von Daytona, haben die US-Amerikaner bereits gewonnen.
Das Jahr 2018 startete für Ford sehr stark: Im dritten Anlauf gewann der Ford GT die GTLM-Klasse bei den 24 Stunden von Daytona – mit zwei Runden Vorsprung auf die Konkurrenz (Corvette vor Ferrari, Porsche und BMW). Es war der 200. Sieg für Rennstallbesitzer Chip Ganassi. Siegreiche Fahrer waren Ryan Briscoe, Scott Dixon und Richard Westbrook.
Kaum ein GTLM-Auto in den letzten Jahren hat für so viel Diskussionen gesorgt wie der Ford GT. Grund: Eigentlich sollten in dieser Klasse nur Gran-Tourismo-Rennwagen starten, die auf Basis eines Serienmodells homologiert wurden. Ford aber entwickelte Renn- und Serienauto parallel, konnte daher viel mehr technische Vorteile verwirklichen. Kaum ein anderer GTLM-Flitzer wirkt so flach und so aerodynamisch ausgefeilt wie der Ford GT.

Der Ford GT hat eine ausgefeilte Aerodynamik

Im Herzen schlägt ein 3,5-Liter-V6-Ecoboost-Motor. Er leistet rund 600 PS. Das Programm, das vom erfolgreichen US-Rennstall Chip Ganassi geleitet wird, ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt worden – beginnend 2016. Doch weil die Sportwagen-WM eine Superseason eingeführt hat, die bis 2019 reicht, ist sogar noch ein vierter Start bei den 24 Stunden von Le Mans geplant.
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Technische Daten Ford GT
Motor: V6-Biturbo
Hubraum: 3,5 Liter
Leistung: 600 PS
Länge: 4643 mm
Breite: 1953 mm
Gewicht: 1385 kg

Ford GT: Der Le-Mans-Ford

 

Autor: Michael Zeitler

Fotos: IMSA; Picture-alliance

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