DDC Italien 2005 (1. Tag)

DDC Italien 2005 (1. Tag)

— 11.03.2005

Aus der Sonne in den Schnee

Frühling lag in der Luft, als die DDC-Finalisten beim Training auf dem Autodromo di Siracusa Vollgas gaben. Doch beim Etappenziel auf dem Ätna erwischte alle noch mal der Winter.

Frühlingsgefühle auf Sizilien

Mit dem Frühling ins Finale – bei blauem Himmel, Schäfchenwolken und fast 20 Grad in der Sonne starteten die 28 Finalisten vom Dunlop Drivers Cup (DDC) in ihre erste Etappe. Zum Auftakt nach Maß gab es ein paar Schnupper-Runden auf der Rennstrecke von Siracusa. Wo sonst Formel 3 und nationale Meisterschaften gefeiert werden, flitzten jetzt silbern-glänzende Opel Speedster über den 4,4 Kilometer langen Kurs. Traumhaft gelegen mitten in Zitronen- und Orangenhainen.

Doch dafür hatten die Fahrerinnen und Fahrer kaum einen Blick. Schließlich galt es, sich schnell mit den Opel Speedstern vertraut zu machen, in denen 2800 Kilometer Italien abgespult werden sollen. Doch bevor Hektik aufkommen konnte, gaben die Dunlop-Instruktoren Entwarnung. Einweisen, einfahren, einstimmen, lautete das Tages-Motto. Der erste Tag sollte lediglich ein Prolog für die kommenden acht Etappen sein. Ein Tag zum Einstimmen auf Italien, die Roadster und natürlich das Team: 14 Zweier-Mannschaften haben es ins diesjährige Finale geschafft, eins wird am Ende ganz oben auf dem Treppchen stehen. Aber der wahre Lorbeer nennt sich "Team Spirit Award", zu deutsch Teamgeist.

Der wird beim Dunlop Drivers Cup traditionell groß geschrieben. Denn die Teams sollen bei allem sportlichen Ehrgeiz nicht gegeneinander fahren, sondern miteinander am Ziel in Imola ankommen. Auf dem weiten Weg bis dahin wird sich erweisen, wer am meisten Teamgeist zeigt und weiter als nur bis zur eigenen Stoßstange denkt. Und die stand manchem Heißsporn schon heute im Weg, als es um die Qualifikation für den offiziellen Start am zweiten Dunlop-Drivers-Tag ging.

Ätna – Eis-Paradies statt Glut-Hölle

Um die offizielle Startreihenfolge festzulegen, hatten sich die Instruktoren eine besondere Aufgabe ausgedacht: Jeder Fahrer mußte einen Teil der Rennstrecke möglichst schnell absolvieren und am Ziel punktgenau in einer Pylonengasse zum Stehen kommen. Natürlich vor dem letzten Warnkegel. Gemessen wurden Fahrzeit und Bremsabstand zum Hütchen. Wer zu sportlich unterwegs war oder die Bremse nicht energisch genug einsetzte, kegelte das Hütchen weg – und verlor nachher mehr, als er zuvor durch Tempo gutmachen konnte. Aber soviel sei gesagt, Benzin haben alle Teilnehmer im Blut!

Nach ein paar Kilometern Fahrspaß lautete die Parole für alle Teams: Reifenwechsel auf Winterpneus. Ungläubiges Staunen bei der Mannschaft, schließlich zeigte das Thermometer fast sommerliche Temperaturen. Doch keine zwei Stunden waren auch die letzten Zweifler überzeugt. Denn das Etappenziel hieß Ätna. Dem mit 3343 Meter höchsten und aktivsten Vulkan Europas, der immer wieder mal Feuer spukt.

Heute ist alles ruhig – sofern man das als Reisender überhaupt beurteilen kann. Zu sehen gibt es leider nicht viel. Dichter Nebel zwingt uns zum Schneckentempo auf der schmalen Paßstraße. Links und rechts ist nur schemenhaft Schnee auf den scharzen Aschefeldern zu erkennen. Mal einen Fuß aus dem Auto gestreckt – brrrr. Knapp 2000 Meter über dem Meeresspiegel herrschen auch im März geradezu Kühlschrank-Bedingungen. Bis unter Null Grad fällt das Thermometer, Eis und Schnee liegen auf der Straße. Geradezu arktische Bedingungen nach unserem sizilianischen Frühling am Morgen. Aber der Wettergott scheint gnädig zu sein. Wenn wir morgen talwärts fahren, soll der sizilianische Frühling den Dunlop Drivers Cup weiter begleiten.

Einen Tag beim Dunlop Drivers Cup 2005 in Italien verpaßt? Dann einfach links in der Menüleiste als "Suchbegriff" DDC eingeben und auf Suchen klicken – schon werden alle Tagebucheinträge auf einen Blick angezeigt.

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