De Tomaso stellt Insolvenzantrag

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De Tomaso in Konkurs

— 10.07.2012

De Tomaso ist pleite

Die italienische Sportwagenschmiede De Tomaso hat Anfang Juli 2012 zum zweiten Mal innerhalb von sechs Jahren Insolvenz angemeldet. Ein neuer Investor ist nicht in Sicht.

Der legendäre Turiner Sportwagenbauer De Tomaso ist zum wiederholten Mal zahlungsunfähig. Wie die italienische Tageszeitung "La Stampa" berichtet, hat das Unternehmen einen Insolvenzantrag gestellt. Bereits in 2006 musste De Tomaso wegen finanzieller Schwierigkeiten seine Geschäftstätigkeit aufgeben. Dann aber kaufte der ehemalige Fiat-Vorstand Gian Mario Rossignolo in 2009 die Namensrechte und die Marke feierte Wiederauferstehung.

Hintergrund: Sportwagenschmiede De Tomaso aufgekauft (2009)

Zum Genfer Autosalon 2011 war De Tomaso mit der Studie SLS Concept noch einmal richtig durchgestartet. Doch jetzt ist alles aus.

Zunächst ging es scheinbar wieder aufwärts: Zum Genfer Autosalon in 2011 sorgten die Italiener mit der Studie SLS Concept für Aufsehen. Doch dann wurde das Geld erneut knapp und Rossignolo bemühte sich um Investoren. Noch im Februar 2012 hatte die Mailänder Wirtschaftszeitung "Milano e Finanza" gemeldet, der Sportwagenbauer sei von der Gesellschaft Car Luxury Investment erworben worden, die unter der Kontrolle des chinesischen Konzerns Hotyork Investment steht. Dazu ist es aber offenbar nicht mehr gekommen, denn am 5. Juli 2012 hat De Tomaso an seinem Firmensitz in Turin Insolvenz angemeldet. Aus den Plänen für die Neuauflage des Pantera wird nun wohl nichts mehr. Ein Käufer ist zurzeit nicht in Sicht.

Lesen Sie auch: De Tomaso SLS Concept in Genf 2011

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