Der große Ländervergleich, Teil 1

— 29.01.2010

Japan gegen Deutschland

Beim Zweikampf der großen Automobilnationen prallen Welten aufeinander. Im ersten Teil des Duells zwischen Deutschland und Japan: sieben Fights in allen Klassen – vom Stadtmini bis zum Supersportler. Gewinnt der Karateka oder der Boxer?
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Von Dirk Branke und Martin G. Puthz Karate und Boxen: In beiden Sportarten kommt es auf schnelle Reaktionen an. Und auf die richtige Technik. Schließlich soll zuerst der Gegner auf der Matte liegen, nicht man selbst. Das Geschäft mit Autos funktioniert ganz ähnlich. Deutsche und Japaner balgen sich seit mehr als 40 Jahren. Manches hat sich seither angeglichen; viele Unterschiede sind jedoch geblieben. So fahren die Karossen made in Germany inzwischen längst nicht mehr so kärglich ausgestattet vor wie früher. Und die Japaner kosten weit mehr als am Anfang, als die Marktneulinge Kunden noch mit Niedrigpreisen ködern mussten. Zwischen Herstellern beider Länder gibt es nicht nur Konkurrenz, sondern hier und da sogar Kooperationen.
Hier geht es zum zweiten Teil des Megatests
Länderduell, Teil eins: Wer hat im Kampf Japan gegen Deutschland die Nase vorn?
Länderduell, Teil eins: Wer hat im Kampf Japan gegen Deutschland die Nase vorn?
VW und Suzuki etwa stecken künftig unter einer Decke; ein paar frühere Joint Ventures dürften damit bald Geschichte sein – die Lieferung von Wolfsburger TDI-Motoren an Mitsubishi oder der Bau des Opel Agila in einem Suzuki-Werk in Ungarn. Auch die Japaner haben sich Europa angenähert, Dieselmodelle für den Export entwickelt und in europäischen Ländern Fabriken gebaut. Trotz Globalisierung prägen jedoch nach wie vor kulturelle Unterschiede den Wettstreit der beiden großen Auto-Nationen. Waffenlos – mit "leeren Händen" (so die Übersetzung von Karate) – kämpfen die Japaner dabei keineswegs. Technologisch fahren sie sogar schweres Geschütz auf. Beim Hybridantrieb haben sie einen deutlichen Entwicklungsvorsprung, den die dieselverliebten Deutschen erst mal aufholen müssen. Zudem bildet der gute Ruf der Mängelzwerge aus Fernost nach wie vor ein komfortables Image-Bett. Wir lassen Karatekas und Boxer in 13 Runden aufeinander los – vom Stadtflitzer bis hin zum Supersportler.

Die sieben Fights im ersten Teil des großen AUTO BILD-Länderduelles – unter anderem mit VW Golf 1.6 TDI Bluemotion gegen Toyota Prius und Nissan GT-R gegen Porsche 911 Turbo – finden Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download im Heftarchiv. Und hier geht es zum zweiten Teil des Megatests!
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Rudz,
19.01.2011 11:37Uhr
Natürlich siegt der GT-R, allein die Optik trennt ihn um Welten vom Porsche, dieses Auto ist einfach der absolute Hammer. Ein Vergleich ist schon fast überflüssig :D Eintrag melden
Dennis,
20.05.2010 10:03Uhr
Ich bin ein treuer Mitsubishi-Fan, da sie sehr gute Verarbeitung und Motorleistung zum fairen Preis anbieten.
Nur bei meinem jetzigen Neuwagenkauf musste ich leider meinem Mitsubishi-Händler mitteilen, dass aufgrund des "fehlgeschlagenen Face-Lifting" des Mitsubishi Colt, ich mir einen neuen Opel Corsa gekauft habe...aber ich hoffe, dass Mitsubishi in 3-4Jahren wieder ein gutes Face-Lifting bringen.

Ich bin und bleibe Japan-Fan....auch wenn ich momentan einen Opel ("Bankrott-Ami") fahre! ;-)
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RickX,
17.02.2010 09:56Uhr
Ich betrachte solche Tests skeptisch: Beispielsweise siegt der GT-R gegen Porsche. Warum? Wegen des viel besseren Preises. Mal im Ernst: Wäre das für einen typischen Porsche-Käufer ein Argument? Je teurer die Autos werden, desto nebensächlicher wird der Preis... letztlich geht es dann, wie auch beim Vergleich MB S-Klasse gegen Lexus LS, ausschließlich um das Fahrzeug selbst. Wäre so getestet worden, hätte Deutschland fast jeden Test für sich entschieden. Eintrag melden
guk,
15.02.2010 03:09Uhr
"Der Golf ist leiser, da sein Diesel nur gemütlich knurrt statt (wie der Prius) gestresst zu plärren" - ich keinen keinen Diesel der jemals - egal bei welche Drehzahl - auch nur ansatzweise leiser (sowohl DB als auch subjektiv) wäre als ein Benziner - was für Dillos schreibe solche Texte bzw wielviel Geld bekommen die von VW zugesteckt um solche falsche Propaganda zu verbreiten?
Meines Bruders Golf V Heizhofen naglet nervig lautstark von 0-180 herum und mein 98er Baujahr Japan Benziner ist nie akkustisch wahrnehmbar ist (ausser bei vollgas schnurrt der v6 ein wenig sehr angenehm)
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MS aus österreich,
08.02.2010 21:59Uhr
Sehr geerte Auto-Bild Redaktuere( ich 13), obwohl der Name "Wir möchten unsre deutschen Kisten weiterbringen-Bild" mir auch gut gefiele. Sie verwechseln wohl den Vergleich Japan vs. Deutschland mit Fußball, da würde ich das Ergebnis verstehen.
Und bei Ausgabe Nr. 5, Haben wir eigentlich schon mal ein japanisches oder amerikanisches Auto ganz groß auf´m Titelblatt gesehen? und bei Nr. 5, ich sehe in "Autos in diesem Heft" 4 Audis, 2 BMWs, oh gleich 2 Hondas(Fortschritt!), 2 Benz und nur 2 VW- sonst sin doch auch midestens 5, und ein Mitsu und Kia sonst kein Japaner, Koreaner oder Amerikaner.
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Die beiden großen Automobilnationen liefern sich einen packenden Schlagabtausch quer durch alle Klassen. Traditionelle Hierarchien wirbeln dabei genauso durcheinander wie beliebte Vorurteile: Nicht alle Japaner kosten wenig, nicht alle Deutschen haben die feinere Technik. Zwar profitieren die Asiaten von ihrer Kleinwagen-Kompetenz und richten, wie erwartet, gegen die deutschen Edelmarken nicht viel aus. Auch der Golf setzt sich als ausgewogener Allrounder gegen den technisch anspruchsvollen Prius von Toyota durch. Doch bei den zukunftsträchtigen Elektromobilen haben die Japaner mit dem Mitsubishi i-MiEV ihre Nase vorn, und der fabelhafte Nissan GT-R stößt mit dem Porsche 911 Turbo sogar eine deutsche Sportwagen-Ikone vom Thron. Wir sehen: Nichts ist unmöglich.
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