Der große Reisewagen-Test — 23.07.2009
Wir sind dann mal weg
Mit dem Auto in den Urlaub. AUTO BILD nimmt acht ganz unterschiedliche Kandidaten im Feriencheck unter die Lupe: VW Polo, Dacia Logan, Peugeot 3008, Citroën Berlingo, Mercedes B-Klasse, Renault Scénic, VW Tiguan und Opel Insignia.
Das Testfeld umfasst acht ganz verscheidene Autocharaktere
Vom Kleinwagen wie dem VW Polo bis zum Familienkombi wie dem Opel Insignia Sports Tourer, vom günstigen Dacia Logan MCV bis zum Mercedes B 180 NGT mit Gasantrieb. Acht sehr unterschiedliche Kandidaten, die das packen sollen, was jetzt jedem Vater, jeder Mutter die Schweißperlen auf die Stirn treibt: der ganz normale Wahnsinn in der angeblich schönsten Zeit des Jahres – Einladen, reisen und dann bezahlen. Unser Testprogramm folgt den drei wichtigsten Aufgaben: Wie passt das Urlaubsgepäck ins Auto? Wie komfortabel reist eine dreiköpfige Familie? Und was kostet der ganze Spaß, von der Anschaffung über Steuern und Unterhalt bis zum Kraftstoff? Selbstverständlich schluckt ein Kleinwagen weniger Koffer als ein Van, dafür reist die Familie aber zum echten Spartarif. Bietet jeder Raumriese auch auf Langstrecken den Komfort, den seine (teure) Größe verspricht? Und schont die Anfahrt mit Erdgas nur den Geldbeutel, aber nicht die Nerven?
So hat AUTO BILD gewertet
• Einladen: Diese Wertung umfasst fünf Kapitel: Platzangebot, Kofferraum, Variabilität, Praxistauglichkeit und Zuladung. Beim Kofferraum hat AUTO BILD das Minimum bewertet, also mit stehender Rückbank. Bei der Variabiltät geht es ums Klappen, Verschieben oder Ausbauen der Sitze. Und bei der Praxistauglichkeit um Ablagen, Fächer, Gepäckösen und Ähnliches. Der Beste bekommt maximal fünf Punkte.• Reisen: AUTO BILD bewertet Sitze, Fahrleistungen, Komfort, Sicherheit und Entertainment-Ausstattung. Beim Komfort berücksichtiget AUTO BILD Federung, Klimatisierung und Geräusche, bei der Sicherheit neben der Ausstattung die Bremsen. Und Entertainment steht für Radios, Navis und DVD-Systeme. Für den Sieg hier gibt es fünf Punkte.
• Bezahlen: Hier wird abgerechnet: Was kostet das Auto in der Test-Version, was verbraucht es? In die Berechnung der Kilometerkosten fließen Unterhalt und Wertverlust ein. Fünf Punkte können die Kandidaten hier insgesamt erzielen.
Welcher Testkandidat der beste Reisewagen ist, erfahren Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten gibt es als Download im Heftarchiv.
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Kommentare zum Artikel (21)
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...und vor allem - deutsch!
also fur mich ist das beste auto in diesem testfeld die mercedes bklasse mit erdgas antrieb. sonst wuerde ich empfehlen sich mal einen skoda roomster anzuschauen, konkurenzlos gut verarbeitet und extrem guenstig im vergleich zu allen anderen herstellern.
War das etwa eine wiedergutmachung für den Vergleich : Grand Scenic vs Touran etc. ?
Oder warum fehlt der in diesem Test?
War ganz schön schwer den Polo vor den Logan zu hieven, oder?
Zu dem kostet ein Logan MCV mit 1,6 16 V und 7 (in Worten sieben) vollwertigen Sitzen immer noch weniger als ein Polo!
Aber den modernen 16 V zu Testen traut sich die AutoBild ja schon die ganze Zeit nicht.
Lieber die alten 8 Ventil-Motoren testen und das gute Gefühl haben, nicht zuviel für das eigene Auto bezahlt zu haben. Der 16 V könnte ja das eigene Weltbild zerstören-Revolution!!!
Mal ein Test, der einen anderen Ansatz wählt als "Mittelklasse Diesel Kombis", aber doch etwas weit hergeholt.
Interessant: der Scenic wurde in der teuersten Version Luxe angegeben, die Bilder zeigen aber keine Lederausstattung.
Die Ausstattung Dynamique ist mehr als ausreichend, kostet 3000 Euro weniger, das Navi bekommt man für 500 Euro dazu.
Und Rabatt gibt es deutlich mehr als bei Dacia.