Der Mercedes GLK auf der SEMA 2008 — 03.11.2008
GLK mal anders
In Las Vegas hat die SEMA 2008 ihre Türen geöffnet. autobild.de zeigt vier spektakuläre Mercedes GLK von Brabus, Renntech, Boulevard Customs und Legendary Motor Cars.
Kaum auf dem Markt, ist der
Mercedes GLK zum Objekt der Begierde in der Tunng-Branche geworden. Vier Tuner – Brabus, Renntech, Boulevard Customs und Legendary Motor Cars – schicken ihr Gewinner-Quartett der Mercedes Tuner-Challenge nach Las Vegas. Große Aufmerksamkeit zieht dabei der rabiat gestylte Pikes Peak Rally Racer von Renntech auf sich. Als Basis für den ungewöhlichen Umbau dient der 272 PS starke GLK 350 mit 3,5-Liter-V6 und siebenstufigem Automatikgetriebe 7G-TRONIC. Boulevard Customs und Legendary Motor Cars setzen in Sachen Basis-Modell übrigens aufs gleiche Pferd. Nur Mercedes-Spezialist Brabus hat sich den 224 PS starken
GLK 320 CDI 4MATIC gegriffen.
Renntech verleiht dem Mercedes GLK Flügel
Zurück zu Renntech. Die Tuningschmiede aus Lake Parc, Florida, modelt den kantigen GLK zum kompromisslosen Bergrenner um. Mit angsteinflösendem Spoilerwerk und signalroter Lackierung mutiert das kleine Mercedes-SUV zum Pikes Peak Rally Racer – einem an die offene Klasse des legendären Pikes-Peak-Bergrennens angelehnten Rennwagen. Der Antriebsstrang des Renntech-GLK wird außerdem um ein Hybridmodul ergänzt. Legendary Motor Cars, mit Sitz im kanadischen Ontario, ist für den eigenwilligen GLK Four Rock Crawler verantwortlich. Der mutig gestylte Outdoor-Kraxler für Strand und Gelände bietet ein Windensystem, mit dem sich Wassersportler über die Wasseroberfläche ziehen lassen können. Für die nötige Standfestigkeit sorgt eine im Schweller versteckte Stützmechanik, mit deren Hilfe der GLK kippfest gemacht werden kann.
Keine Frage, der offene Urban Whip von Boulevard Customs wird nicht nur Freunde finden.
GLK Urban Whip nennt Boulevard Customs aus Florida den eigenen Umbau. Ein monströser Breitbau samt 26-Zoll großen Leichtmetallrädern prägen das Erscheinungsbild. Größter Streitpunkt dürften allerdings nicht die gewaltigen Räder, sondern das fehlende Dach sein. Der Tuner aus St. Petersburg verzichtet zudem auf eine umständliche Verdeckkonstruktion und kürzt die Windschutzscheibe auf ein Mindestmaß. Komplettiert werden die vier GLK-Asse durch den Widestar von Tuner
Brabus. Anders als die amerikanischen Studien zeigen die Bottroper ein serientaugliches Konzept, dass ohne wulstige Spoiler und in gedecktem Schwarz die edle Seite des kleinsten Schwaben-SUV repräsentiert. Ob Brabus mit dem Widestar den Geschmack des Messe-Publikums trifft, wird ein parallel zur SEMA laufendes Voting zeigen. Auf der Messe und auf der Internetseite
www.mbusa.com kann jeweils für den Favoriten abgestimmt werden. Mercedes USA zeigt die vier GLK-Konzepte übrigens auch auf der Los Angeles Auto Show Ende November.