Der Mini als Foto-Model

Der Mini als Foto-Model

— 20.11.2009

Mini-Buch "Wash Me"

Zum 50. Geburtstag von Mini bringt die Schweizer Filiale der BMW-Tochter ein Kunst-Buch heraus. Darin nutzen Fotokünstler den kleinen Briten als Projektionsfläche für schmutzige Gedanken.

Nach 50 Jahren darf man sein Auto ruhig mal waschen: So etwas mag sich denken, wer den Titel des Buches "Wash Me" liest, mit dem Mini seinen 50. Geburtstag feiert. Aber damit ist etwas anderes gemeint: Die Macher des Bildbandes spielen auf einen Spruch a, den freche Passanten gern mal auf die schmuddelige Kehrseite eines geparkten Autos schreiben. "Wasch mich!" An die Schweizer Künstler ging nun die Aufforderung, den Gedanken weiter zu denken – und natürlich den Mini bei der Umsetzung zu berücksichtigen. Klar, es geht auch um Product Placement; aber bitte mit Stil. So weidet der Mini einmal mit einer Herde sanftäugiger Schweizer Milchkühe, ein anderes Mal ist er höchst kreativ beschmiert. Interessant: Keiner der zehn Künstler hatte zuvor mit dem Automobil als Medium gearbeitet und es dabei in ein temporäres Kunstwerk verwandelt. Jeder ging anders an die Aufgabe heran.

Das Mini-Marketing fördert ausgesuchte Kultur-Projekte

Künstlerische Ergüsse: "Unpainted" nannte Fabian Bertschinger einen Mini, der offenbar zu lange in der Mikrowelle stand.

Anzuschauen und nachzulesen ist das alles im Buch "Wash Me", das ab sofort im Internet bestellt werden kann. Es kostet 34 Euro und reiht sich ein in die Fülle von künstlerischen Kreationen, die im Zusammenhang mit dem Mini im Laufe der Jahre entstanden sind. Das Mini-Marketing hat diesen Zusammenhang schlau erkannt und fördert seinerseits ausgesuchte avantgardistische Kultur-Projekte, zum Beispiel einen Ausstellungsraum des Goethe-Instituts in New York namens "Ludlow 38", der seit 2008 mit neuen Projekten und verändertem Profil im Zentrum der Galerienszene in der Lower East Side, nahe Chinatown und unweit des New Museum of Contemporary Art, in Kooperation mit verschiedenen Kunstvereinen in Deutschland besteht. Auch bei Partnerschaften mit Marken wie zum Beispiel "Bisazza", Engagements bei der FIAC 2007 oder den Internationalen Talent Support/Mini International Photo Award in Triest, bleibt sich Mini auch im Kulturbereich mit unkonventionellen Aktionen treu.

Autor: Roland Wildberg

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