Der Mini verkauft sich prima, aber:

Der Mini verkauft sich prima, aber:

— 09.12.2002

Autoflaute bremst jetzt auch BMW

Der BMW-Konzern hat seinen Absatz im November nur dank des neuen Mini um vier Prozent gesteigert.

In der Gruppe ist die Zahl der November-Auslieferungen der Marken BMW und Mini binnen Jahresfrist um vier Prozent auf 85.100 Autos gestiegen. Das teilte die BMW AG mit. Bei der Stammmarke BMW sank der Absatz dagegen um 4,6 Prozent auf 71.500 Fahrzeuge. Damit bekommt jetzt auch der weiß-blaue Autobauer die Branchenflaute zu spüren. Bisher konnte sich BMW mit der Konzentration auf teurere Modelle dem allgemeinen Trend weitgehend entziehen.

In den ersten elf Monaten stieg die Zahl der Auslieferungen der beiden Marken um 17 Prozent auf 976.300 Fahrzeuge. Dies sind bereits deutlich mehr als im gesamten Vorjahr (906.000), als der neue Mini schrittweise eingeführt wurde. Das Ziel, in diesem Jahr erstmals die Millionenmarke zu übertreffen, hat BMW schon fast erreicht. Vom neuen Mini wurden im bisherigen Jahresverlauf 134.000 Stück verkauft. Die größte Nachfrage gab es mit 33.200 verkauften Minis in Großbritannien. Die Marke BMW legte in den ersten elf Monaten noch um 3,4 Prozent auf 842.600 Einheiten zu.

Überdurchschnittlich wachsen kann BMW weiterhin in Asien, bei allerdings oft noch relativ kleinen Stückzahlen. So stieg der Absatz in Japan bis Ende November um ein Viertel auf 40.100 Autos. In Südkorea legte die Zahl der Verkäufe sogar um 80 Prozent auf 4560 Einheiten zu. In China betrug der Zuwachs 59 Prozent auf 8470 Fahrzeuge.

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