Der neue BMW M3

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Der neue BMW M3

— 22.03.2007

Bayern glüht vor!

Hier kommt ein echter Porsche-Killer: Der neue BMW M3 ist mit 420 PS stark wie nie zuvor. Alle technischen Details zum Achtzylinder-Kraftwerk.

Erst vier (1986 bis 91), dann sechs (1992 bis 2007) und jetzt acht Zylinder: Die Leistungsexplosion beim BMW M3 geht weiter. Wenn im September die vierte Generation des supersportlichen 3er zu den Händlern rollt, hat der M3 erstmalig einen V8 unter der Haube. Damit leistet er 420 PS. Das sind 20 Prozent mehr als beim Vorgängermodell. Gegenüber dem ersten M3 (E30) hat er seine Leistung sogar mehr als verdoppelt. Selbst den Porsche 911 GT3 überflügelt der BMW jetzt um fünf PS und gehört somit zum exklusiven Club der Supersportwagen. Kernstück des dynamischen Coupés ist natürlich das Vierliter-Aggregat. Obwohl manche BMW-Fans dem markentypischen Reihensechszylinder nachtrauern werden, rückt der neue Hochdrehzahlmotor den M3 noch weiter an einen reinrassigen Renntourenwagen heran. Wie der Formel-1-Motor kommt auch der Motorblock des M3 aus der BMW-Alugießerei in Landshut.

Gegner des Ferrari F430

Drehzahlgierig: Erst bei 8300 Touren ist für den V8 Schluss.

Trotz der Konstruktionsänderung dreht der neue V-Motor noch höher. Statt 8000 Touren wie beim Sechszylinder erreicht er jetzt 8300 – kein Großserien-Achtzylinder schafft mehr. Nicht nur das: Obwohl der M3-Motor nun zwei weitere Töpfe hat, sinkt sein Gewicht dank Leichtbau um 15 Kilogramm. Auch bei der mit vier Katalysatoren bestückten Abgasanlage hat BMW das Gewicht optimiert. Mit 0,65 Millimeter ist der Edelstahlauspuff sehr dünnwandig, was zusätzlich die Strömungswiderstände verringert. Mehr PS und weniger Gewicht sollen die Fahrdynamik verbessern, sodass der M3 es fast mit einem Ferrari F430 aufnehmen dürfte. Die acht elektronisch geregelten Drosselklappen öffnen sich bei voll durchgetretenem Gaspedal in nur 120 Millisekunden. Außerdem verfügt das Kraftpaket über einen Ölkreislauf mit zwei Nasssumpfbehältern, die den Motor auch bei extremen Fahrmanövern ausreichend mit Schmierstoff versorgen. Neben innermotorischer Maßnahmen zur Reibungsreduzierung wird die Lichtmaschine während der Zugphasen abgekoppelt, damit keine Kraft verloren geht. Strom fürs Bordnetz wird stattdessen in den Schub- und Bremsphasen gewonnen (Brake Energy Regeneration).

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