Der neue Range Rover

Der neue Range Rover Der neue Range Rover

Der neue Range Rover

— 28.02.2002

Der Lord von Ford

Denkmalpflege: Der Range Rover, seit 2000 im Besitz von Ford, wird so nobel wie nie zuvor.

Asphalt-Yacht mit Luftfederung

Er sieht fast so aus, wie er immer ausgesehen hat und wie er auch aussehen musste. Trozdem ist er doch ganz anders: der neue Range Rover. Größer, geräumiger, besser und teurer als sein seit 1994 gebauter Vorgänger. Der Luxus-Offroader wurde noch unter BMW-Regie entwickelt. Das erklärt unter anderem seine schiere Größe: Knapp fünf Meter lang, 1,90 Meter hoch - er musste schließlich größer sein als der X5.

Neben dem riesigen Rover wirken denn auch der BMW oder der ML von Mercedes wie aus einer anderen Klasse. Ein Überflieger wird der Range auch im wörtlichen Sinn. Die Luftfederung wurde noch raffinierter (elektronisch gesteuert). Eure Lordschaft werden von widrigen Fahrbahnen wohl kaum noch belästigt. Im Gelände lässt sich die Bodenfreiheit mühelos vergrößern, bei schneller Fahrt dagegen absenken.

Innen sieht der Range aus wie eine Mischung aus Rolls-Royce und Riva - dem berühmten italienischen Bootsbauer. Die Designer ließen sich tatsächlich vom klassischen Yachtbau inspirieren: viel Holz, ein bisschen Alu, viel Atmosphäre. Der Fond ist - dank fünf Zentimeter mehr Radstand - geräumiger als im Vorgänger, auch hier gibt es zwei komfortable Einzelsitze.

Zwei Motoren von BMW

Technisch fährt der Range auf neuen Wegen, hat jetzt eine selbsttragende Karosserie und Einzelradaufhängung. Vorher besaß er nach alter Tradition und Sitte Kastenrahmen und Starrachsen. Aber er ist ein echter Offroader geblieben - mit permanentem Allrad-Antrieb und Gelände-Untersetzung.

Die zwei Motoren zum Start im Frühjahr kommen noch von BMW. Auf Anhieb fanden sich keine passenden Alternativen im Ford-Programm. Der 4,4- Liter-V8-Benziner leistet 286 PS, der Dreiliter-Sechszylinder-Diesel 184 PS.

Auf der Straße wird der Range als Gegner wohl nur den BMW X5 und den zukünftigen Porsche Cayenne fürchten müssen - im Gelände dürfte er beide übertrumpfen. Womöglich ja auch im Preis. Unter 150.000 Mark wird wohl nichts gehen.

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