Der neue VW Golf GTI (2009)
— 23.03.2009Golf GTI, der Sechste
Der Mythos VW Golf GTI fährt in die sechste Runde – mit 210 PS fast doppelt so stark wie GTI Nummer eins und mit 26.650 Euro rund viermal so teuer. Alle neuen Infos und Fotos zum Golf GTI!
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Elektronische Quersperre gegen Untersteuern
Erstmals kommt serienmäßig die elektronische Quersperre (XDS) im GTI zum Einsatz. Sie soll das Kurvenverhalten und die Traktion neu definieren. Sobald die Elektronik erkennt, dass das kurveninnere Rad der Vorderachse bei schneller Fahrt zu sehr entlastet wird, baut die ESP-Hydraulik an diesem Rad gezielt einen Bremsdruck auf, um wieder die optimale Traktion herzustellen. Das für Fronttriebler typische Untersteuern soll so entfallen. Neu ist auch die neu konzipierte Abgasanlage (je ein Endrohr links und rechts) inklusive "Soundgenerator" – das System verstärkt den Soundtrack des Golf GTI auch ins Cockpit. Sechs handgeschaltete Gänge inklusive Schaltempfehlungsanzeige sind Serie, das DSG mit sechs Stufen gibt's gegen Aufpreis. Dann rennt der GTI zwei km/h langsamer und konsumiert einen Zehntel Liter mehr, betört dafür beim Runterschalten mit einer prestigeträchtigen Zwischengas-Einlage.Die Liste der Extras ist lang
Ohne Karo kein GTI: Das Muster der Sitze ist Tradition. Gegen Aufpreis gibt's natürlich auch edles Leder.
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Innen vieles wie gehabt
Innen bleibt sich der GTI treu: Die Sportsitze mit Lordosestütze sind traditionsgemäß mit Karo-Stoff bezogen, Leder kostet Aufpreis. Neu sind aktive Kopfstützen, auf denen das GTI-Zeichen prangt. Natürlich gibt's eine Pedalerie mit Kappen aus gebürstetem Edelstahl, einen GTI-spezifischen Schalthebel in Alu-Optik und ein unten abgeflachtes Lederlenkrad samt roten Ziernähten mit Griffmulden und GTI-Emblem. Dachhimmel und Dachsäulen-Verkleidungen sind in Schwarz gehalten. Schwarze, hochglänzende Details in Metalloptik werden mit "Chrom-Applikationen in Seidenmatt" kombiniert – so jedenfalls bezeichnet VW diesen Stil (siehe Bildergalerie).Die Mischung macht's
Beim Exterieur wollen die VW-Designer Erinnerungen an den ersten Golf GTI wecken: Die rote Einfassung des Grills sowie die horizontale Ausrichtung von Kühlermaske und Scheinwerfern stammen vom Ur-GTI, der schwarze, hochglänzende Grill in V-Form vom Golf V GTI. Neue Details wie das typisch wabenförmige Kühlergitter und die V-förmige und bis über die Scheinwerfer reichende Motorhaube steuert der GTI V bei. Jetzt ist der schwarz lackierte Grill wieder flach, oben und unten verläuft jeweils ein roter Streifen. Der GTI-Schriftzug wanderte von rechts nach links. Unten im Lufteinlass sind links und rechts je drei Kiemen platziert, durch weit nach außen gesetzte Nebelscheinwerfer soll der GTI noch breiter wirken. Die schwarzen Seitenschweller laufen nicht mehr wie beim Vorgänger komplett von vorn nach hinten durch. 17-Zoll-Felgen sind Serie, 18-Zöller kosten Aufpreis. Hinten runden ein neuer Dachkantenspoiler und der breite Stoßfänger mit schwarzem Diffusor das GTI-Paket ab. Wer jetzt erneut vom GTI-Fieber infiziert ist: Generation sechs kann ab sofort bestellt werden. Ab 26.650 Euro und damit nahezu für den vierfachen Preis des ersten GTI.
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