Der "Pannenfächer" im Test

Der "Pannenfächer" aus "Die Höhle der Löwen"

— 12.10.2016

Das kann der Pannenfächer

In der TV-Sendung "Die Höhle der Löwen" hat Erfinder Richard Kaulartz Investor Ralf Dümmel von seinem "Pannenfächer" überzeugt. AUTO BILD hat ihn ausprobiert!

Immer wieder sterben Menschen nach einer Panne – weil sie auf der Straße stehen und von anderen übersehen werden, oder weil jemand auffährt. Richard Kaulartz hatte deshalb eine simple Idee: Wenn das Auto einmal liegenbleibt, soll der Pannenfächer den anderen Verkehrsteilnehmern klar und deutlich mitteilen, was los ist. Ist das Benzin alle? Brauchen Fahrer oder Insassen Hilfe? Oder sind Helfer bereits unterwegs? Der Fahrer selbst kann sich – nach dem verpflichtenden Aufstellen des Warndreieicks – hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen. AUTO BILD hat den Fächer ausgepackt und getestet!

Die Fläche und die Schrift des Pannenfächers sind gut sichtbar und reflektieren im Dunkeln.

Mit vier Saugnäpfen lässt sich der schwarze Kasten am Autodach befestigen, die fünf Karten mit unterschiedlichen Schriftzügen ("Brauche Benzin", "Hilfe kommt", "Achtung Unfall", "Brauche Diesel" und "Brauche Hilfe") klappen zur Seite auf und reflektieren im Dunkeln. Die Saugnäpfe müssen sorgfältig auf das Dach gedrückt werden, dann ist stabiler Halt gegeben. Beim Abziehen darauf achten, dass die Saugnäpfe sorgfältig gelöst werden, damit die Kunststofffüße nicht gegen das Dach knallen. Die fünf Fächerkarten sind dick und leicht auszuklappen, das Set wirkt zweckmäßig und für den Preis von 19,98 Euro (erhältlich zu diesem Preis bei Netto) wertig und stabil.

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Die Idee zum Pannenfächer kam Erfinder Kaulatz im Traum: Der Maler und Lackierer hatte vorher über Sicherheit im Straßenverkehr gelesen. Seine Schwester löste für die Investitionen ihre Lebensversicherung in Höhe von rund 60.000 Euro auf, doch die Verkäufe hielten sich in Grenzen. Deshalb trat die gesamte Familie in der Sendung auf und konnte Investor Ralf Dümmel von ihrer Idee überzeugen! Er investierte 75.000 Euro für 25,1 Prozent Unternehmensbeteiligung und orderte 100.000 Exemplare. Laut Angaben von BILD ist ein Patent angemeldet und im Prüfungsverfahren. Eine Straßenzulassung ist übrigens nicht nötig, da der Pannenfächer nur im Stand verwendet wird. Und nach den angelaufenen Verkäufen hat die Schwester von Erfinder Kaulartz übrigens auch ihre Vorsorge wieder drin.

Der "Pannenfächer" im Test

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Autoren: , Katharina Berndt

Fotos: Katharina Berndt

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