Designstudie VW Golf GTI

Auferstehung des Ur-GTI

Auf der IAA zeigte VW erstmals den neuen Golf GTI – als "Studie". Im Herbst 2004 soll der 200-PS-Renner auf den Markt kommen.
VW wandelt auf den Spuren des guten, alten Ur-GTI. Zur Vorstellung des Golf V hatten die Wolfsburger bereits angekündigt, zeitverzögert auch eine neue Version des "Grand Tourisme Injection" herauszubringen – mit eigenständigem Gesicht und "optisch unverwechselbar".

Formale Ähnlichkeiten zum Ur-Konzept von 1976 sind vorhanden und gewollt, schließlich besitzt der GTI I noch heute Kult-Faktor. Seine schwarzen Stoßstangen und Kotflügelverbreiterungen, eine schwarze Heckscheibenumrandung und die charakterische rote Zierleiste um die Kühlergrillverkleidung machten ihn einst unverwechselbar – und genau so soll der GTI in der fünften Generation weiterleben. Nur eines suchen Nostalgiker vergebens: die Ecken und Kanten, geformt von der künstlerischen Hand Giorgetto Giugiaros.

Stattdessen hat der Neue die strömungsgünstigen, runden Proportionen der fünften Golf-Generation und mitten im Gesicht einen riesigen schwarzen Kühlergrill, der die Motorhaube wie bei der Roadsterstudie concept R V-förmig auslaufen lässt. Große Luftöffnungen versorgen den komplett neuen, 200 PS starken FSI-Turbo-Motor mit Frischluft. Genaue technische Daten und Fahrleistungen, die über die des Golf V hinausgehen, hält VW allerdings noch zurück. Nur so viel: Der rote Bereich des Drehzahlmessers beginnt bei 7000 Umdrehungen (und reicht bis 8000/min).

Bleibt die rhetorische Frage, ob es die Studie zum Serien-GTI bringen wird. Antwort aus Wolfsburg: "Wird sie." Markteinführung? "Der Pariser Salon 2004 wäre ein guter Zeitraum."

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