Detroit 2012: Die Amis — 10.01.2012
Comeback des Pony Cars
Neuanfang mit bescheidenen Abmessungen: Mit einem Studien-Zwilling deutet General Motors die Rückkehr des Pony Cars an. Auch sonst herrscht bei den US-Autobauern Zurückhaltung in Sachen Größe.
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Daneben wirkt der mattweiße Tru 140S etwas asiatischer, weniger amerikanisch, aber nicht weniger ungewöhnlich – so ein Format hätte man von GM nicht erwartet. "Es sollten Autos werden für junge Menschen, die gelegentlich Freunde mitnehmen und nicht gleich ein Vermögen ausgeben wollen", erklärt uns Designer Joe Baker, der den Code gezeichnet hat. Wie Pony Cars in den Sechziger Jahren. Steckt nicht zu viel Retro-Style darin? "Nein, warum? Ein Camaro ist extrem populär bei uns!" In den Showcar-Zwillingen entdeckt man nicht nur europäische Größe, sondern sogar Europas Technik: Den 1,4-Liter-Turbobenziner, für amerikanische Neukunden ein ungewohnter Winzling, kennen wir aus dem Opel Astra. Den teilt sich die Studie mit dem Code 130R, allerdings sind beim Tru die Vorderräder im Format 245/35 R21 für den Vortrieb zuständig. "Mein Auto wäre machbar", betont Joe Baker mit Seitenblick auf seine Konzernführung. Ob die den Mut aufbringt für ein Revival der Pony Cars?Detroit-Premiere: Alle Daten und Fakten zum neuen Dodge Dart
Detroit sieht das Comeback der Limousinen. Nicht SUVs oder Pick-ups spielen die erste Geige, sondern mittelgroße Stufenheck-Neuheiten wie der Dodge Dart. Konzernmutter Fiat nahm Antrieb und erweiterte Plattform der Alfa Romeo Giulietta und packte den Neuling in eine "aerodramatische" Form, wie die Pressemappe meint. Erstes Urteil: Der Dart trifft die Mitte zwischen Italo-Feuer und US-Geschmack. Europa-Import trotzdem ausgeschlossen, während Ford mit dem neuen Fusion zurück kehrt zum Weltauto, das auf beiden Seiten des Atlantiks ankommen soll. Zu uns kommt der 4,86 Meter lange Viertürer mit der coupéhaften Dachlinie als Mondeo, ab 2013 mit Front- und Allradantrieb, als Hybrid und später vielleicht auch Plug-in-Hybrid. Bei der ersten Sitzprobe gefiel mir vor allem die aufgeräumte Mittelkonsole, wo Ford das Tastenlabyrinth des aktuellen Mondeo aufgeräumt hat. Der Mondeo Turnier wird voraussichtlich im Herbst vorgestellt.Einen großen Testballon ließ Chrysler steigen, denn die Studie 700C soll erkunden: Könnte so der Voyager von morgen aussehen? Eine tiefer abgesetzte Haube, fließende Flanken, runde Fensterlinien – dieses Showcar bricht tatsächlich mit der kantigen Tradition bisheriger Chrysler-Vans. Am Alltagsnutzen wollen die Van-Erfinder wohl nichts ändern, denn zwei seitliche Schiebetüren, drei Sitzreihen und sechs Plätze kopieren exakt das bekannte Konzept. Nur: Sex-Appeal hat das Raumauto mit der Studie immer noch nicht – da könnte sich der 700C eine Scheibe bei den Pony Cars abschneiden.
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Kommentare zum Artikel (13)
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@Altauto: ...dann stieg er in seinen Golf und wenn er nicht gestorben ist, meckert er brav weiter.
Also wenn es einem schon schlecht ist sollte mann diese Kotzbrocken von Autos nicht anschauen würg .
Das beim Dodge Dart ein Europainport ausgeschlossen ist, ist ein wenig ein Blödsinn. Er kommt schon bald als Fiat Linea Nachfolger (als Fiat) Nach Europa, ob Deutcshland dabie ist, ist allerdings noch nicht klar. Man muss nur die Fotos vom normalen Dart (weiss) anschauen, da siehht man ganz klar dass die Standardfront auf Fiat schon abgestimmt ist, die kosmetischen Änderungen sollten gering sein, nur halt Diesel wirds geben statt starken Saugbenzinern.
aus dem 140s könnte man prima einen anständigen calibra nachfolger machen
Angry Pony: stimmt genau! Leider werden Mustang und Co hierzulande mittlerweile oft als Muscle Cars bezeichnet. Was natürlich ebensolcher Käse ist, wie einen Geländewagen, egal welcher Marke und Herkunft, als Jeep zu bezeichnen.
Wie werden Amis diese neuen Coupés nennen? Vermutlich Compacts...