Bilder: Messerundgang Detroit 2012

Detroit 2012: Die Highlights

— 10.01.2012

Aufstand der Kleinen in Detroit

Schluss mit purem Größenwahn auf der NAIAS: Statt riesigen SUVs und Pick-ups rücken 2012 Mittelklasse-Modelle wie Ford Fusion und VW Jetta Hybrid in den Vordergrund.

Beginn einer neuen US-Auto-Ära auf der Detroit Auto Show: Wo sonst überwiegend riesige Pick-ups und Mega-SUVs wie Ford F-150, GMC Yukon und Lexus LX für mächtig Eindruck sorgen, stehen 2012 Mittelklasse-Modelle im Fokus. Unumstrittener Star am Ford-Stand ist die Mittelklasse-Limousine Fusion. Das klassische Box-Design der US-Limos von Ford ist mit dem neuen Fusion passé. Es wird durch fließende Linien und dynamische Formen ersetzt. Die wirklich bemerkenswerte Neuigkeit steckt aber unterm Blech: Ecoboost-Vierzylinder und wahlweise Hybridantrieb. Nicht einmal ein V6 ist geplant. Schauen wir mal, wie das 2013 aussieht. Dann kommt der Fusion nähmlich nahezu unverändert als neuer Mondeo zu uns.

Detroit 2012: Alle News zur NAIAS im großen Messe-Spezial

Das wird unser Mondeo: Ford hat in Detroit das Tuch vom neuen Fusion gezogen.

Einer der großen Konkurrenten des neuen Fusion (Mondeo) ist der BMW 3er. Die sechste Generation des Münchners feiert in Detroit Messe-Premiere. Schicker, moderner und insgesamt besser hat BMW den Neuen hinbekommen. Das wissen wir. Warum BMW den Dreier aber so auf dem Stand platziert hat, dass man ihn erst auf den zweiten Blick sieht, wissen wir nicht. Schließlich dürfte sich der 3er auch in den USA bestens verkaufen. Speziell in Zeiten, in denen die Gunst der US-Kunden für mittelgroße Modelle stetig steigt. 

Überblick: Alle News und Tests zum VW New Beetle

Grüner Käfer: Mit dem E-Bugster lernt der New Beetle das emissionsfreie Krabbeln

Auch Hybrid ist ein großes Thema in den USA. Deshalb bietet VW in Zukunft den auf dem US-Markt beliebten Jetta mit der Kraft der zwei Herzen an. Für Vortrieb sorgen ein 150 PS starker 1,4-Liter-TSI und ein 20 kW starker Elektromotor. Übrigens: Der Jetta Hybrid kommt auch zu uns. Deutlich weniger realitätsnah ist die zweite große Premiere bei VW, der E-Bugster. Flach, kraftvoll und dynamisch steht der Zweisitzer mit dem grünen Reifenabdruck da. Der Bugster besteht aus einem VW Beetle der aktuellen Generation, der Technik aus dem Elektro-Golf Blue-e-motion und einem Dach, das an die Beetle-Studie Ragster von 2005 erinnert. Der Name setzt sich zusammen aus "Bug", dem amerikanischen Spitznamen des Käfer, und Speedster.

Volvo macht mit dem serienreifen XC60 Plug-in-Hybrid Concept auf sich aufmerksam. Der Volvo ist das erste SUV, das man an der Steckdose aufladen kann. Hybrid hat auch Mercedes zu bieten, zwei E-Klassen mit Doppelantrieb. Einmal wird der Elektro-Motor mit einem Benziner kombiniert, einmal mit einem Diesel. Apropos Elektro-Motor: Dach ab, Ladefläche dran, schon wird aus dem Smart fortwo der for-us, ein Micro-Pick-up mit E-Motor. Eine Studie, die nicht nur die überdimensionalen Einkaufstüten der Amis, sondern auch ein bis zwei Mountainbikes schleppen kann. Interessant – wenn nur die Schnauze des Kleinen nicht so unglaublich hässlich wäre!

Komplett ohne Auto-Emotionen kommt aber auch die Detroit Auto Show 2012 nicht aus. Am Stand von Honda-Tochter Acura steht das NSX Concept, eine scharfe Designstudie mit ganz viel Lamborghini-Geschmack. Eckig, kantig, muskulös. Und, so wird spekuliert, mit richtig viel Power unter der Haube. So einen japanischen Supersportwagen wollen wir haben! Daneben wirkt selbst das neue 911 Cabrio fast ein wenig blass.

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