Detroit-Studie Mercedes Concept BlueZero
— 09.01.2009Stromern mit der neuen B-Klasse
Bei der ersten Automesse 2009 stehen fast alle Hersteller unter Strom. Auch Mercedes-Benz. Das "Concept BlueZero" zeigt auf der NAIAS in Detroit die nächste B-Klasse. Mit E-Antrieb.
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Gute Nachricht für Öko-Skeptiker: Außer Energie spart der Fronttriebler an nichts. Nicht an Raum (fünf Sitzplätze, 500 Liter Kofferraum), nicht an Sicherheit. Um die Lithium-Ionen-Akkus vor Hitze zu schützen, werden die Hochvolt-Zellen gekühlt. Im E-Cell, dem reinen Elektroautokonzept, schafft der Akku eine Reichweite von 200 Kilometern. Größere Reichweite verspricht ein zusätzlicher Antrieb an Bord. Mercedes kramt für den F-Cell wieder die Brennstoffzelle heraus, die jetzt modernisiert Kaltstarts bis zu minus 25 Grad erlaubt. Beim Einparken arbeitet nur das E-Aggregat, beim Beschleunigen agieren Brennstoffzelle und Akku im Team – wie heute schon Hybride mit Benzin-Motor. Tritt der Fahrer aufs Bremspedal, speist der E-Motor als Generator den Akku. Die Detroit-Studie F-Cell kommt mit einer Tankfüllung rechnerisch über 400 Kilometer weit, aber ihr wichtigster Nachteil bleibt: Wasserstoff-Tankstellen fehlen. Deshalb zitiert E-Cell Plus die gute alte Vergangenheit. Das Batteriefahrzeug ergänzt ein 68 PS starker Turbobenziner aus dem Smart, der in der Reserveradmulde sitzt. Während der Fahrt lädt er die Akkus auf, erst nach 600 Kilometern muss der Pilot eine Tankstelle ansteuern. Durchschnittsverbrauch: rund 4,5 Liter Super. 2012 soll das Stromern in Serie beginnen.
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