Deutsche Hersteller im Motorsport

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— 25.03.2016

Motorsport made in Germany

Formel 1, DTM, WEC und Co: In allen wichtigen internationalen Rennserien sind deutsche Hersteller erfolgreich vertreten. AUTO BILD MOTORSPORT zeigt sie.

Deutsche Hersteller im Motorsport. Ohne geht es offenbar nicht für die deutschen Premiummarken. AUTO BILD MOTORSPORT verschafft Ihnen den Überblick. Wer fährt wo, wie erfolgreich und warum?

Audi denkt an die Zukunft und fährt Formel E

Audi:
In der DTM will Audi dieses Jahr nicht nur das beste Auto stellen, sondern auch zum zehnten Mal seit dem Einstieg 1990 die Fahrermeisterschaft gewinnen. Erfolgsgarant ist wie 2015 der 460 PS starke Audi RS5 DTM mit einem 4-Liter-V8-Motor. In der Formel E  gehen die Ingolstädter als Partner des ABT-Teams an den Start. In der Sportwagen-WM hat Audi einen komplett neuen R18-Prototypen für die höchste Klasse, die LMP1, konstruiert. Der 4,0-Liter-V6-Turbodiesel wird von einem kinetischen Energierückgewinnungssystem unterstützt und leistet bis zu 1000 PS. Feste Größen auch: das GT3-Projekt mit dem Audi R8 LMS im GT Masters und der Audi TT Cup (5) im Rahmen der DTM.

Mercedes: In der DTM will Mercedes mit dem neuen AMG C63 DTM die Erfolgsgeschichte fortschreiben. Champion Pascal Wehrlein wechselte zwar in die Formel 1, mit 176 Siegen ist Mercedes aber führend in der ewigen Bestenliste. Seit 2013 fahren alle Meister in der Formel 3 EM mit Mercedes-Motor. Die Formel 1 ist die Speer­spitze der Stuttgarter im Rennsport, mit dem mehr als 900 PS starken Mercedes W07 Hybrid. Der Mercedes AMG GT3, der unter anderem beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring auf Siegesjagd geht, verfügt über einen 500 PS starken 6,3-Liter-V8

BMW mischt erfolgreich im GT-Sport mit

BMW:
Mit Volker Strycek stellte BMW 1984 den ersten DTM-Meister der Geschichte. 2016 geht der M4 DTM an den Start. In der Formel E ist BMW einzig mit dem kabellos aufladbaren Safety-Car vertreten. Hohe Erwartungen werden an den neuen M6 GT3 mit 4,4-Liter-V8-Motor gestellt. Das Fahrzeug kommt beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring zum Einsatz, wo auch der M235i in einem eigenen VLN-Pokal startet.

Opel: Das Tourenwagen-Projekt für die internationale und deutsche TCR-Serie ist für Opel das größte Motorsportprogramm seit dem DTM-Rückzug 2004. Der Astra TCR bringt mit seinem 2,0-Liter-R4-Motor 330 PS auf den Asphalt. Nur zehn PS schwächer: Der Opel Astra OPC, mit dem Opel in der VLN Langstreckenmeisterschaft einen eigenen Cup veranstaltet. Auch im Rallye-Sport trägt Opel innerhalb der DRM mit dem ADAC Opel Rallye Cup einen eigenen Cup aus. Hier kommt der 140 PS starke Adam R2 zum Einsatz.

In der Rallye-WM überflügelt VW derzeit alles

VW:
Die Rallye-Weltmeisterschaft ist das Aushängeschild von VW Motorsport. Es ist einfacher, die Rennen zu zählen, die der Konzern seit dem Einstieg 2013 mit dem 315 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbo im Polo WRC nicht gewonnen hat – es waren nur vier. Für die internationale und deutsche TCR-Serie hat VW auf Basis des Golf MK7 zudem einen Tourenwagen auf Kiel gelegt. Der 2,0- Liter-R4-Motor hat eine vom Reglement beschränkte Leistung von 330 PS. Auf 225 PS kommen die Formel-3-Triebwerke von VW. Seit 2007 widmet sich Volkswagen wieder dem Nachwuchssport im Rahmen der DTM.

Porsche: Mit dem 919 Hybrid will Porsche 2016 den Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, einem der größten Rennen des Jahres, wiederholen. Im rund 1000 PS starken Boliden ist ein 2,0-Liter-V4-Motor verbaut, der von gleich zwei Hybridsystemen unterstützt wird. Mit dem 400 PS starken 911 GT3 Cup trägt Porsche im Rahmen der Formel 1 den Supercup aus. 2016 gibt es erstmals auch in der VLN einen Markenpokal mit dem Cayman GT4, der 385 PS leistet. In den beiden GT-Le-Mans-Klassen bringt Porsche den 911 RSR, dessen 4-Liter-V6-Boxer auf 470 PS kommt, an die Sarthe.

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Autoren: Sönke Brederlow, Michael Zeitler

Fotos: Hersteller / Picture-Alliance

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