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— 08.10.2004

Maximal-Attacke

Drei zweite Plätze, 60.000 Euro Preisgeld. Maxi Götz setzt an zur Aufholjagd auf Speed-Academy-Primus Kochem. Ein Portrait.

Stolz wie ein Pfau spaziert Maximilian Götz durchs Fahrerlager und präsentiert sein makellos schönes Siegerlächeln. Als ob der Formel-3-Pilot gerade ein großes Rennen gewonnen hätte. Aber Maxi, wie sie ihn daheim in Uffenheim und in der Vollgasszene nennen, ist Minimalist und freut sich "nur" über seine neue Autogrammkarte. "Ist die nicht cool?", schwärmt der Sonnyboy. Fast genauso lässig eroberte der 18jährige nun schon zum dritten Mal in Folge Platz zwei in der Nachwuchsförderung der Deutschen Post. Im Fernduell setzte er sich mit seinem 212 PS starken Formel-3-Flitzer gegen vier weitere Renntalente durch. Und will nun endlich auch Klassenprimus Pascal Kochem (Formel- Renault-EM) vom Thron schubsen.

"Mit Platz neun in Zandvoort geht es endlich aufwärts! Pascal macht einen extrem guten Job, ich will ihn in meiner Serie jetzt aber toppen", gibt sich der Mädchenschwarm (Originalton Götz: "Man merkt schon, daß die Mädels auf Rennfahrer fliegen!") kämpferisch. Ganz oben stand Maxi zuletzt 2003, als er sich den Meistertitel in der Formel BMW ADAC und damit auch seinen Platz in der Speed Academy sicherte. Doch in der F3 Euro Serie blieben Erfolge bislang aus – der Karriereknick? "Nein! Ich weiß, daß ich gut fahren kann, sonst wäre ich nicht BMW-Meister geworden. Ich muß nur Ruhe bewahren, dann kommt der Erfolg automatisch zurück", hofft Götz.

Vielleicht schon im nächsten Jahr, wenn Maxi Götz endlich auch in einem Top-Auto sein Können beweisen kann. Den Wechsel von den schwächeren Zweiliter-Toyota- Maschinen hin zu den konkurrenzfähigen deutschen Opel- oder Mercedes-Motoren hat er jedenfalls fest im Visier. "Maxi zeigt hohen Einsatzwillen und Kampfgeist, ist sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig", urteilt Jury-Mitglied Burkhard Bechtel. "Außerdem war es beeindruckend, wie er in den Driftübungen beim Porsche-Fahrdynamiktraining die Kurve bekam."

Alles abgeguckt bei Vorbild Schumi während der Kart-WM 2001 in Kerpen. Dort stellte sich der Brillenträger bei Streckensprecher Bechtel echt keck vor: "Guten Tag, neben Michael bin ich hier der einzige Deutsche." Und im Alltag ein Normalo mit Realschulabschluß, der die Würzburger Sprachenschule (Englisch, Spanisch) besucht, in Papas Emaille-Betrieb jobbt und gern mit der Narbe einer Tumor-OP hinterm linken Ohr prahlt. Ach ja: Wenn Sie bald einen Mini übern Nürburgring brettern sehen, dann ist das garantiert Maxi!

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