Deutsche Post Nachwuchsförderung

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Deutsche Post Nachwuchsförderung

— 20.10.2004

Langmachen für die letzte Runde

Vor dem letzten Wertungszeitraum mußten die Förderpiloten der Speed Academy zum großen Fitneß-Check.

Aus den Boxen dröhnt "The Beat goes on". Fitneßtrainer Lars Müller strampelt locker auf seinem Fahrrad und brüllt: "Hey, das sieht ja aus wie auf einer Kaffeefahrt!" Seine Speed-Academy-Schützlinge Maximilian Götz (18), Pascal Kochem (18) und Jochen Nerpel kämpfen schon auf Maximalfrequenz: 190 Pulsschläge. Die einfache Formel, um die Nachwuchspiloten so ins Schwitzen zu bringen: Indoor Cycling. Das heißt, im Fitneß-Studio zu lauter Musik ein fixiertes Fahrrad zu fahren.

Völlig ausgepowert plumpsen die Jungs vom Sattel. Noch mal langgemacht für den letzten Wertungsabschnitt der Speed Academy. "Ich hätte nie gedacht, daß 30 Minuten strampeln so anstrengend sind", gibt Jochen Nerpel zu. Kollege Kochem formuliert es drastischer: "Es war saugeil!" Der Formel-Renault-Pilot zieht gleich Parallelen zu seinem Rennwagen: "Das simuliert gut die Kraftanstrengung auf der Strecke, weil dort auch immer die Pulsfrequenz variiert." Jetzt hat Kochem einen neuen Lieblingssport beim Fitneß-Check der Nachwuchsförderung der Deutschen Post gefunden.

Um festzustellen, was die "Jungakademiker" drauf haben, wurde zu Beginn ein Laktattest durchgeführt. Über die Milchsäurewerte konnte ein neuer Trainingsplan erstellt werden. "Der ist noch intensiver, wenn es jetzt in die Winterpause geht", gesteht Maxi Götz. Zwei bis drei Stunden Sport täglich stehen auf dem Programm, unter anderem Fahrradfahren und Schwimmen.

Kopfarbeit mußten die schnellen Postboten beim Check noch leisten. Jonglieren auf einem Gummiball. "Das war mehr Konzentration als Koordination", verrät Nerpel, "da sieht man erst, daß man gar kein so gutes Körpergefühl hat." Die Kollegen Frank Kechele (Formel-3000-Test), Marc Hennerici und Mario Josten (beide krank) verpaßten diese lehrreiche Erfahrung im Endspurt.

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