Deutsche Post Speed Academy

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— 21.06.2005

Der neue Siegertyp

Die Deutsche Post unterstützt im zweiten Jahr große Vollgas-Talente. AUTO BILD stellt sie vor. Diesmal: Nicolas Hülkenberg.



Triumphierend reckt der achtjährige Steppke seinen rechten Daumen in die Höhe und strahlt ins Kameraobjektiv. Gerade hat der Schelm aus dem niederrheinischen Emmerich das schönste Weihnachtsgeschenk seines Lebens bekommen. Ein echter Rennkart steht unterm Tannenbaum. Und Mutti knipst das Beweisfoto vom Karrierestart.

Neun Jahre ist das jetzt her. Und aus dem jungen Kartliebhaber von damals ist ein echter Siegertyp geworden. Cool, frech und selbstbewußt: Nicolas Hülkenberg ist der Newcomer der Speed Academy der Deutschen Post AG. In Deutschlands bester Rennfahrer-Universität lernen er und fünf weitere Vollgas-Talente das große Einmaleins des Motorsports. Wozu schnelles Fahren genauso gehört wie körperliche Fitneß und korrekter Umgang mit den Medien. Eine Experten-Jury beurteilt die Kandidaten, ermittelt über vier Wertungszeiträume den Gesamtsieger und schüttet pro Runde 60.000 Euro an die drei besten "Studenten" aus.

Die 30.000 Euro für den ersten Etappen-Sieger hat nun Nicolas Hülkenberg abgeräumt. Ein Neuling in der Speed Academy. Ein junger Mann, der die Rennstrecke als sein liebstes Reiseziel bezeichnet. "Das schönste Gefühl erlebt man auf der Zielgeraden. Wenn am Ende der ganze Druck von einem abfällt. Wahnsinn!", schwärmt Nicolas Hülkenberg. Der unscheinbare Junge von damals ist erwachsen geworden. Und vor allem erfolgreich: 2001 Vize-Europameister bei den Kart-Junioren, 2002 Deutscher Junior-Meister, 2003 Deutscher Kartmeister. Und jetzt ist der Formel-Novize Tabellenführer in der Formel BMW ADAC. Mit vier Siegen aus zehn Rennen.

"Im Winter war ich noch eine Sekunde langsamer als meine Teamkollegin. Ich habe dann viel nachgedacht und mich in Geduld geübt. Plötzlich war ich sogar schneller", gibt der Räikkönen- und Senna-Bewunderer sein Erfolgsgeheimnis preis. Das auch aus einem intakten Umfeld besteht. Und der Ausbildung zum Speditionskaufmann im väterlichen Betrieb. "Speditionsgewerbe ist echte Maloche", stöhnt er, "Stapler umladen, Halle fegen, Lkw waschen und am Samstag auch noch Büroarbeit." Schon deshalb ist sein Berufs-Ziel klar: Formel 1.

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