DRM

Deutsche Rallye Meisterschaft

— 16.02.2017

Peugeots Riedemann will den Titel

DRM-Vizemeister Christian Riedemann 2017 weiterhin mit Unterstützung von AUTO BILD MOTORSPORT am Start. Michael Wenzel wird neuer Beifahrer.

Der Ehrgeiz ist da. „Das Ziel ist der Meistertitel“, sagte Peugeot-Pilot Christian Riedemann (29) bei der Präsentation des Teams knapp drei Wochen vor dem Start der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). „Wir sind deutlich besser vorbereitet als 2016, inzwischen bin ich jeden DRM-Lauf schon einmalmit dem Peugeot 208 T16 gefahren. Mir ist aber auch klar, dass die Konkurrenz größer ist.“ 2016 kämpften Riedemann und Skoda-Werksfahrer Fabian Kreim (24) praktisch im Alleingang um den Titel. Im Duell der beiden von AUTO BILD MOTORSPORT unterstützten Junioren verlor Riedemann knapp.

Dieses Jahr werden gleich eine ganze Handvoll siegfähiger Konkurrenten in sogenannten R5-Fahrzeugen (ca. 285 PS, Allradantrieb) erwartet, darunter auch die beiden Ex-Meister Sandro Wallenwein (42, Skoda) und Hermann Gassner (57, Hyundai).

Christian Riedemann (r.) hat einen neuen Beifahrer

Zur Vorbereitung auf den Saisonstart bei der Saarland-Pfalz-Rallye (3./4. März) haben Riedemann und sein neuer Beifahrer Michael Wenzel (40) einen Test in Norddeutschland absolviert. „Dabei hatten wir Eis, Schnee und nasse Straßen, also genauso, wie es bei der  erwartet wird“, erzählte Wenzel, der schon früher den Streckenaufschrieb für Riedemann vorlas. „Ich sitze zum ersten Mal seit 2011 wieder in einem Allradauto. Das macht auch einem Beifahrer mehr Spaß als ein Fronttriebler.“

Im zweiten Jahr der Partnerschaft zwischen Riedemann und Peugeot Deutschland sind die Erwartungen hoch. Schon jetzt haben die sportlichen GT- und GTI-Modelle einen hohen Anteil an den Verkaufszahlen der französischen Marke. „Im Rallyesport sind alle drei Kernbotschaften von Peugeot präsent – Design, Dynamik und Qualität. Unser Engagement in der DRM ist deswegen ein wichtiger Pfeiler unserer Marketingstrategie“, bekräftigte Geschäftsführer Benno Gaessler (46).

Im Punkt Qualität wird Riedemanns Peugeot 208 T16 in der bevorstehenden Saison besonders gefordert. Die Meisterschaft hat ihr Programm zwar von zehn auf acht Läufe reduziert. Dafür gibt es keine Streichresultate mehr. „Einen Ausfall kann man sich praktisch nicht leisten“, weiß Riedemann.

Autor: Christian Schön

Fotos: Peugeot

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