Deutsche Tourenwagen Masters

Deutsche Tourenwagen Masters

— 15.10.2004

Opel steigt aus – und nun?

Opel, Audi und Mercedes-Benz beherrschen die DTM. 2006 will Opel kündigen – bedeutet das den Tod der Tourenwagen-Serie?

Opel steigt zum Saisonende 2005 aus den Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) aus. Diese überraschende Entscheidung des mit großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfenden Herstellers gab Frederick Henderson als Europa-Chef des Mutterkonzerns General Motors (GM) in Rüsselsheim bekannt. "Kostengründe" hätten GM zu diesem Schritt veranlaßt – von der Opel-Rennleitung gab es zunächst keine Stellungnahme.

Seit dem Neustart der Serie im Jahr 2000 gehört Opel neben Mercedes-Benz und Audi zu den drei DTM-Marken. In der Saison 2004 fuhren die Rüsselsheimer der Konkurrenz meist nur hinterher, obwohl sie in dem früheren Formel-1-Piloten Heinz-Harald Frentzen einen spektakulären Neuzugang präsentieren konnten. Bei insgesamt zehn Rennen gelang Manuel Reuter als einzigem Opel-Vertreter in Oschersleben mit Rang 3 eine Plazierung auf dem Podest. Timo Scheider belegte in der Gesamtwertung mit 15 Punkten als bester von sieben Opel-Fahrern abgeschlagen den achten Platz.

Hans-Werner Aufrecht, der Vorsitzende des DTM-Dachverbandes ITR, teilte in einer Stellungnahme mit: "Die ITR nimmt die GM-Entscheidung, für 2006 keine Beteiligung von Opel am DTM-Programm zu planen, mit Bedauern zur Kenntnis." Der GM-Beschluß sei gleichzeitig eine Aufforderung, die DTM noch engagierter weiter zu entwickeln. "Die Serie wird weiter bestehen – auch über 2005 hinaus", versicherte Aufrecht.

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