Deutschlands beste Autofahrer 2002

Deutschlands beste Autofahrer 2002

— 22.08.2002

Abschlussfest wurde zur Benefizgala

DaimlerChrysler, Toyota, Skoda, Subaru, Porsche, Bosch, VW... Die Liste derer, die die Flutopfer finanziell unterstützen, nimmt Gott sei Dank kein Ende. Auch "Deutschlands beste Autofahrer" sind dabei.

Es gibt Zeiten, da zählen selbst für knallhart kalkulierende Manager andere Werte als nackte Zahlen. Die Sintflut, die derzeit den Osten Deutschlands heimsucht und den Norden bedroht, zwingt zweifelsohne nicht nur die Betroffenen zum Umdenken. Solidarität ist gefragt. Und schnelle, unbürokratische Hilfe; finanzieller und materieller Art.

Die gesamte Autobranche, die in Zeiten lahmender Konjunktur selbst bis zur Hüfte im Wasser steht, hilft, wo es nur geht: Porsche, BMW und DaimlerChrysler spenden Millionenbeträge; Skoda, Toyota, Opel, Reanult, Volvo, Mitsubishi, Subaru und andere Hersteller stellen den Hochwassergeschädigten und Hilfsorganisationen kostenlos Fahrzeuge zur Verfügung und bieten teils Null-Finanzierungen an; Bosch, Siemens und andere Automobil-Zulieferer helfen mit beträchtlichen Geld- und Sachmitteln.

Auch das Finale der AUTO BILD-Sicherheitsaktion "Deutschlands beste Autofahrer 2002", das eigentlich am 18. August in Magdeburg mit einer ausgelassenen Siegerehrung gefeiert werden sollte, wurde angesichts der Flutkatastrophe zur spontanen Benefizgala. In Anwesenheit von Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig, Schirmherr der Veranstaltung, spendeten die 50 Teilnehmer spontan 3000 Euro. Die Partner der Sicherheitsaktion aus Industrie, Wirtschaft und Verbänden zogen sofort nach. So verkündete der Ford-Vorstandsvorsitzende Rolf Zimmermann ein Spendenpaket im Wert von 6,5 Millionen Euro, das ab sofort in Form von Geld- und Sachleistungen den Hochwassergeschädigten der überfluteten Regionen zu Gute kommt. Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig war tief beeindruckt und bedankte sich für die großzügigen Spenden ausdrücklich auch im Namen von Magdeburgs Bürgermeister Dr. Lutz Trümper.

125.000 Leser hatten sich an der diesjährigen, 14. AUTO BILD-Sicherheitsaktion "Deutschlands beste Autofahrer" beteiligt. Nach den spannenden Finalfahrten der 50 Besten auf der Rennstrecke "Motopark Oschersleben" bei Magdeburg übergab Verkehrsminister Bodewig die begehrte Trophäe und den Schlüssel für den Hauptpreis, einen nagelneuen Ford Mondeo TDCi. Glücklicher und verdienter Erstbesitzer: "Deutschlands bester Autofahrer", Viktor Tyburski, 22-jähriger Zivildienstleistender aus Moers. Platz zwei belegte Uwe Zweifel, 30, Mechaniker aus Kronberg, der mit einem Ford Focus TDCi nach Hause fahren konnte. Als dritter wurde Stefan Laudien ausgezeichnet, 31-jähriger Datentechniker aus Eisingen. Sein Preis: eine Luxus-Reise für zwei Personen zum nächsten Formel-1-Rennen in Monte Carlo.

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