Deutschlands bester Autofahrer

Deutschlands Beste von A(lex) bis Z(latko) Deutschlands Beste von A(lex) bis Z(latko)

Deutschlands bester Autofahrer 2007

— 02.09.2007

Deutschlands Beste von A(lex) bis Z(latko)

Zwei ungleiche Typen mit einem Ziel: Tuner Alexander Bischoff und Geschäftsmann Zlatko Kajic fahren um den begehrten Titel bei Europas größster Sicherheitsaktion auf dem Hockenheimring.

Das Morgenlicht bricht sich in dem grün-gelben Lack des Golf und macht ihn noch giftiger. Lässig lehnt der hagere Besitzer an seinem kompakten Tuningwerk. Und es wirkt fast so, als habe man gemeinsam bereits reichlich Punkte auf dem Flensburger Konto erwirtschaftet. Hat sich dieser Mann verfahren? Oder will er ernsthaft an der Vorausscheidung für den Wettbewerb "Deutschlands bester Autofahrer" teilnehmen? Die Antwort: Der Mann weiß genau, wo er steht, hat auch keine Punkte auf dem Konto. Und er ist immer für eine Überraschung gut. Sein Name: Alexander (Alex) Bischoff. 27 Jahre ist er jung, und jetzt setzt er sich tatsächlich völlig entspannt in den farblich unspektakulären Mondeo. Der Mann aus dem hessischen Niedenstein will es wissen: Hier und jetzt im ADAC-Sicherheitszentrum am Hockenheimring ist er einer von 50 Kandidaten, die um den begehrten Titel "Deutschlands bester Autofahrer" kämpfen. Ganz komfortabel in einem Mercedes angereist und sogar zum Training im Anzug erschienen: Das ist Zlatko Kajic. Der 33-Jährige aus Frankfurt hält nichts von getunten Autos: "Ich bin geschäftlich viel unterwegs, ein Auto muss elegant und komfortabel sein", erklärt der Versicherungsrepräsentant. Zlatko fährt C-Klasse.

Bremsen und ausweichen – das Wasser simuliert Hindernisse.

Und ab sofort Ford: Die erste Übung beginnt – ungebremster Spurwechsel. Anfangs lässt Alex noch den Ellenbogen aus dem Fenster hängen. Gewohnheiten legt Mann eben nicht so einfach ab. Doch die aktuelle Aufgabe erfordert ohne Wenn und Aber beide Hände am Lenkrad: scharf links, scharf rechts. Am Ende bleiben die Pylonen stehen – bravo! Aber auch Konkurrent Zlatko schafft es, kein einziges Hütchen zu berühren. Die nächste Aufgabe, Bremsen und ausweichen auf glatter Fahrbahn, verläuft für ihn nicht so gut. Mit 42 km/h ist Zlatko zu langsam. Alex umfährt die Hindernisse ohne Probleme mit 51 km/h und braucht auch fürs Einparken in einer Einbahnstraße nur 22 Sekunden. Perfekt. Zlatko belegt mit 23 Sekunden den zweiten Platz – alle Achtung! Am Ende reicht es für unseren Zlatko für Platz zwölf, Alex schafft sogar den zweiten Rang. Gut gemacht, Männer! Nur dasTheorie-Wissen, das reicht eindeutig nicht aus. Alex und Zlatko gehören zu den 36 Kandidaten, die bei der Führerscheinprüfung des AvD glatt durchgefallen sind. Reichlich Raum also noch fürs Feintuning im Kopf.

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