Devon GTX

Devon GTX

— 15.06.2009

Kalifornischer Traum

Die Liga der unerreichbaren Supersportler erhält Zuwachs. Devon GTX heißt die heiße Flunder, die in Kalifornien bei Devon Motorsports entsteht. Ob die Studie in Serie geht, ist noch offen.

Kurven wie Pamela Anderson, Power wie Gouverneur Arnold Schwarzenegger: Hier kommt ein ganz scharfes Ding aus dem Sonnenschein-Staat Kalifornien. Devon GTX heißt der wahr gewordene Kurventraum aus der Feder von Ex-Ford-Designer Daniel Paulin. Umgesetzt wurde der GTX – vorerst noch als Studie – von der US-Schmiede Devon Motorsports. Auf dem Pebble Beach Concours d'Elegance im August 2009 soll der Supersportler für Furore und Begehrlichkeiten bei den Superreichen sorgen. Dass die Amis es ernst meinen, beweist die Ankündigung, den Rundenrekord des Nissan GT-R auf der Nordschleife des Nürburgrings knacken zu wollen. Am Steuer soll Rennfahrer Justin Bell sitzen.

Welcher Motor steckt drin?

Den fetten Spoiler gibt es als Extra, er stört die schöne Linie des GTX.

Die Basis für den Devon GTX bildet die Dodge Viper, ob als Antrieb auch der 8,4-Liter V10 aus der Viper dient, lassen die Entwickler offen. Auf jeden Fall hätte der Mega-Motor Platz unter der endlos langen Haube, die kaum noch Verwandschaft zur US-Ikone ahnen lässt. Designer Paulin orientierte sich offensichtlich an alten Ferrari, weit nach hinten gezogene Rundscheinwerfer und die teilweise in Chrom gefassten Lufteinlässe sorgen dennoch für ein eigenes Styling. Die breit ausgestellten Kotflügel werden auf Wunsch mit einer Zweifarblackierung extra betont, dazu gibt's ein knackig kurzes Heck mit (optionalem) Riesenspoiler und Doppelrohauspuff in der Mitte. Auffällig auch das kuppelartige Dach, das von einer durchlaufenden Scheibe durchzogen ist, aber mit mächtigen B-Säulen die Sicht nach hinten fast unmöglich machen dürfte.

Einfach schön: der Schalthebel in Chrom, der in einer weißen Kugel endet.

Innen gibt sich der Devon schlicht und hochwertig wie eine Stereo-Anlage von Bang & Olufsen: Schlichtes Dreispeichenlenkrad, breite Mittelkonsole mit Klavierlack und enge Schalensitze in Leder wirken extrem edel, matte Metalloberflächen runden das Bild perfekt ab. Während die Knöpfe und Anzeigen des Audiosystems an längst vergangene Zeiten erinnern, wirken die Anzeigen für den Fahrer futuristisch. Einfach schön auch der kerzengerade Schalthebel in Chrom, der in einer weißen Kugel endet. Spätestens nach der Publikumspremiere im August werden die Kunden für den Devon GTX Schlange stehen. Dann müssen ihn die Kalifornier nur noch genau so bauen.

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.