Lamborghini Aventador "Donald Trump"

Fuhrpark: Die Autos der Familie Trump

US-Präsident Trump ätzt gegen deutsche Autobauer

— 26.05.2017

"Fürchterlich, diese deutschen Autos"

Nächste Breitseite von Donald Trump: Die Millionen deutscher Autos in den USA seien "fürchterlich", ätzte der US-Präsident laut eines Medienberichts in Brüssel.

US-Präsident Donald Trump hat sich bei seinem NATO- und EU-Besuch in Brüssel offenbar mal wieder in gewohnt rauer Form über den deutschen Handelsüberschuss in Milliardenhöhe beklagt. "Die Deutschen sind böse, sehr böse", sagte Trump laut Spiegel Online zu EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Speziell die Erfolge der hiesigen Autoindustrie in den USA scheinen ihm weiter ein Dorn im Auge zu sein: "Schauen Sie sich die Millionen von Autos an, die sie in den USA verkaufen. Fürchterlich. Wir werden das stoppen", habe Trump gepoltert. Nicht der einzige Ausfall des umstrittenen Milliardärs in Brüssel. So kanzelte der Präsident die versammelten Staatschefs öffentlich wie Schulkinder ab ("23 von 28 Ländern zahlen nicht, was sie zahlen sollten") und drängelte sich in Rowdy-Manier am mazedonischen Premierminister Dusko Markovic vorbei.

"The Beast": US-Präsidentenlimo und ihre Ahnen

Presidential State Car: "The Beast" und seine Ahnen Presidential State Car: "The Beast" und seine Ahnen Presidential State Car: "The Beast" und seine Ahnen
Präsidentenauto: Alles zu Trumps "Beast"

Direkte Warnung an BMW

Es war nicht das erste Mal, dass der 45. US-Präsident gegen die ausländische Automobilindustrie wetterte. Schon eine Woche vor seiner Inauguration schickte der mächtigste Mann der Welt in einem Interview mit BILD eine unverblümte Warnung an BMW. Wenn der Hersteller Autos von Mexiko aus in andere Länder verkaufen wolle, sei das in Ordnung. Aber beim Export in die USA drohten Strafzölle. Wörtlich sagte er: "Ich liebe Mexiko, ich mag den Präsidenten, ich mag alle Leute – aber ich würde BMW sagen, wenn sie eine Fabrik in Mexiko bauen und Autos in die USA verkaufen wollen ohne eine 35-Prozent-Steuer, dann können sie das vergessen." Trump legte den Bayern nahe, die für 2019 in Mexiko geplante Fabrik doch in den USA zu bauen.

"Wo sind die Chevrolets in Deutschland"

Es gibt kaum Chevrolets wie diesen Traverse in Deutschland: Das stört US-Präsident Donald Trump.

Deutschland sei ein großartiges Land, sagte Trump, ein Herstellerland. Er fügte aber hinzu: "Tatsache ist, dass Ihr den USA gegenüber sehr unfair wart. Es besteht keine Gegenseitigkeit." Trump sagte, in der 5th Avenue in New York habe jeder einen Mercedes vor der Tür stehen. Aber: "Wie viele Chevrolets sehen Sie in Deutschland? Nicht allzu viele, vielleicht gar keine, man sieht dort drüben gar nichts, es ist eine Einbahnstraße." Unberücksichtigt lässt Trump bei seiner Einschätzung, dass sich die GM-Tochter Chevrolet bereits 2013 aus freien Stücken vom europäischen Markt zurückgezogen hat, und hierzulande mit der Marke Opel stark vertreten ist.

Kfz-Versicherungsvergleich

Ein Service von

Versicherung vergleichen und bis zu 850 Euro sparen!

Private Autovorlieben britisch und deutsch

Video: Trump vs Gabriel (2017)

Trump vs Gabriel

Dabei scheint Donald Trump privat eine Vorliebe für britische und deutsche Autos zu hegen. Zum Beispiel für einen Mercedes SLR McLaren aus dem Jahr 2003. Auch einen Rolls-Royce Phantom soll der US-Präsident besitzen. Und seine Familie fährt auch nicht nur amerikanisch. So nennt Tochter Tiffany Trump etwa einen schwarzen Audi S 5 ihr Eigen. Sohn Donald Trump Jr. besitzt einen roten Toyota Land Cruiser aus dem Jahr 1972, und von Tochter Ivanka und Ehemann Jared existiert ein Bild in einem Mercedes-Cabrio aus den späten 50er-Jahren.

Trump-Benz in der deutschen Provinz

Nach der Scheidung 1992 ging der Wagen an seine Ex-Frau Ivana Trump.

Zudem steht ein weinroter Mercedes 560 SL Baujahr 1987 von Donald Trump zum Verkauf – und zwar bei einem Oldtimerhändler in der badischen Provinz. Noch. Der Wagen der Baureihe R 107 gehörte ausweislich der dazugehörigen Originalpapiere von 1987 bis 1992 dem jetzigen US-Präsidenten Donald Trump. Laut der Zeitung DIE WELT ging der Benz nach der Scheidung 1992 an Trumps Ex-Frau Ivana, die mit dem 230 PS starken V8 offenbar nur selten fuhr (Tachostand: umgerechnet 18.400 Kilometer). 2014 sei das Fahrzeug an einen amerikanischen Händler gegangen, der es wiederum nach Italien weiterverkauft habe. Seit September 2014 steht der Wagen nun bei Baz auf dem Hof. Der 62-Jährige hofft auf einen deutlich höheren Ertrag als die 40.000 Euro Kaufpreis seinerzeit. Was in den Garagen der Familie Trump an automobilen Leckerbissen zu finden ist:

Fuhrpark: Die Autos der Familie Trump

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung