Die elf Besten der Nation: Mercedes A-Klasse

Schriftzug A 150 Mercedes A-Klasse 5-Türer

Die elf Besten der Nation: Mercedes A-Klasse

— 11.02.2008

Der kleine Stern

Der Preis ist nach wie vor hoch, doch in der zweiten Generation stimmt dafür die Qualität: 62.193 verkaufte Einheiten sicherten der A-Klasse von Mercedes den letzten freien Platz in der National-Elf von AUTO BILD.

Mit der A-Klasse fängt bei Mercedes die Premium-Welt an. Hier strahlt der Stern bis runter in die Kompaktklasse. Grund genug für viele, etwas mehr zu bezahlen. Mindestens 18.832 Euro für den Mini-Van mit drei Türen, den Mercedes uns selbstbewusst als Coupé verkauft. Der Fünftürer kostet noch mal 1249 Euro mehr. Gerade Ältere geben das gerne aus. Die hohe Sitzposition erleichtert Einstieg und Übersicht, die Qualität stimmt jetzt in der zweiten Generation. Platzangebot und Variabilität machen den Benz auch für junge Familien interessant – nur die haben meist das Geld nicht. Wer ein bisschen in den dicken Aufpreislisten spazieren geht, wird feststellen, dass es nach oben kaum Grenzen gibt. Deshalb sind Sondermodelle wie "Edition 10" empfehlenswert.

Wie schneidet die A-Klasse im Test ab?

Unter den Benzinern der A-Klasse erfreut sich die Basisversion A 150 eindeutig größter Beliebtheit.

Im einzigen Vergleich 2007 musste sich der kleine Stern hinter dem neuen Skoda Fabia und dem Toyota Yaris einreihen. Hauptgrund: na klar, wieder mal der Preis. Die anderen sind über 5000 Euro billiger. Bei Platz, Qualität und Antrieb ist die A-Klasse nach wie vor auf der Höhe. Und was wählen die Käufer? Beim Benziner ganz klar die Basis: A 150, bei den Dieseln den A 180 CDI. Polarsilber und Kosmoschwarz sind die beliebtesten Farben. Bei den Rabatten steht auch die A-Klasse unter Druck. Bis zu 14 Prozent sind drin. Im neuen Jahr will die A-Klasse sparen. Optimierungen im Detail sollen ab Juni den Verbrauch beim A 160 CDI auf 4,5 Liter drücken, später folgt Start-Stopp à la BMW. Sparpotenzial laut Mercedes acht bis zehn Prozent.

Unsere Empfehlung

Motoren: Der A 150 ist ein munterer Motor, der für den Alltag völlig ausreicht. Der durchzugsstarke und sparsame A 180 CDI empfiehlt sich für Vielfahrer. Und wenn Sport, dann richtig: mit dem A 200 Turbo. Ausstattung: Die Basis Classic hat vieles, was man so braucht. Wer es feiner möchte – zum Beispiel mit Lederlenkrad und LM-Rädern –, sollte gleich Elegance oder Avantgarde (jeweils 1785 Euro Aufpreis) nehmen. Das ist günstiger, als die Basis mit Extras aufzurüsten. Alternativen: Der Peugeot 1007 ragt aus der Kompakt-Klasse ähnlich heraus wie der Mercedes. Andererseits sind mit Audi A3 und BMW 1er die üblichen Premium-Verdächtigen auch nicht zu vergessen.

Fazit

Das Image, die Reife und das Platzangebot auf kleinstem Raum sprechen für die A-Klasse – der Preis nicht. Mit den neuen Sparkonzepten wird der kleinste Benz noch interessanter. Da dürfte sich das Warten lohnen.

Hier geht es zum Spitzenreiter, dem VW Golf!

Autor: Joachim Staat

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