Die kleinen Sportler kommen
— 02.10.2002Spaß hoch zwei
Ein hautnahes Vergnügen kommt wieder in Mode: Autos, eng wie ein Handschuh. Ein neuer Trend?
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"Her damit!", möchte man rufen, zumal sein Hinterteil galanter ausfällt als an der klobigen Peugeot-307-CC-Studie. Es kommt natürlich auf den Preis an ... Der fasziniert beim Secma Fun Extr’m: 8500 Euro kostet der Mini-Roadster, eine offene Version der in Frankreich erlaubten "Autos ab 16". Mit 21 PS kann man sich 120 km/h Fahrtwind um die Ohren blasen lassen – der kleine Floh wiegt ja nur 400 Kilo. Je kleiner das Auto, desto größer der Spaß. Diese Grundregel haben wir zuerst von britischen Roadstern gelernt, später vom MX-5. Wenn ringsum die Autos verfetten, versprechen die kleinen Flöhe wieder hautnahes Vergnügen. Wer daher als Hersteller für Furore sorgen will, kennt die Attraktivität eines Mini-Mobils und kitzelt unsere Fantasie mit der Frage: Was wäre denn ... mit einem Suzuki Concept-S als Lebensabschnittsgefährt für einen luftigen Samstag?
In engen Flugzeugsitzen peilt man über ein Lenkrad, das eher an eine Spielkonsole erinnert. Der bullige 3,65-Meter-Allradler strotzt vor Suzukis Rennerfahrung aus der Super-1600-Rallye-Weltmeisterschaft und soll 2004 zu haben sein. So weit werden es zwei Exoten nie bringen: der "Streetster Kira", eine Studie der japanischen Design-Firma Sivax, und der Lada Roadster. Die Russen zeigen einen Zweisitzer mit faltbarem Hardtop (!), das ziemlich handgeschnitzt wirkt. Ja, Lada hat schon viel versprochen, aber wird man nicht mal träumen dürfen in Paris?
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