Die neuen Helden der Autowerbung

Die neuen Helden der Autowerbung

Die neuen Helden der Autowerbung

— 22.10.2002

James Dean fährt Chrysler, Agassi Kia

Chrysler will u.a. mit dem tödlich verunglückten Film-Idol James Dean seinen Bekanntheitsgrad steigern. Kia setzt lieber auf lebende Stars – und schickt Andre Agassi ins Rennen.

Chrysler präsentierte am Dienstag eine neue Werbekampagne. Unter dem Motto "Was sind das eigentlich für Leute, die Chrysler fahren?" lassen die Amerikaner Hollywood-Stars wie Marilyn Monroe, Humphrey Bogart und James Dean in Erscheinung treten.

Ausgerechnet Dean. Der Schauspieler ("Jenseits von Eden", "Denn sie wissen nicht, was sie tun") kam im September 1955 im Alter von 24 Jahren bei einem Autounfall in Kalifornien ums Leben. Damals saß er am Steuer eines Porsche 356 Spyder. In der Kampagne wird Dean als Beweis dafür angeführt, dass auch "Rebellen" zu den Chrysler-Kunden gehören: Im Film "Giganten" fuhr er einen Chrysler Imperial Roadster.

Zum Auftakt der Kampagne wird kommende Woche eine zwölfseitige Beilage in mehreren deutschen Nachrichtenmagazinen, Illustrierten und Tageszeitungen zu finden sein. Auch ein Fernsehspot mit Dean und anderen Stars ist bereits fertig.

Auch Kia, in Sachen Offroad mit dem Sorento direkter Konkurrent von Chrysler, hat sich eine "Helden" – wenn auch lebenden – zugelegt: Tennis-Superstar Andre Agassi unterzeichnete kürzlich einen Zwei-Jahres-Werbevertrag. Ab November 2002 wird der smarte Gatte von Steffi Graf in einer weltweiten TV-Kampagne zu sehen sein. Kia-Vizepräsident Myung-Hun Juhn: "Die Australian Open, die wir 2003 zum wiederholten Male sponsorn, und Andre Agassi unterstützen uns bei der Neupositionierung als junge, sportliche und freundliche Marke."

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